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Am Südwestrand des Thüringer Waldes,
umgeben von 650 bis 980 Meter hohen Bergen, liegt die vor allem
durch die Tradition der Waffenherstellung bekannte Stadt Suhl.
Auf ihrem Hausberg, dem 675 Meter hohen Domberg, ragt der massige,
viereckige Bismarckturm empor, von dessen Aussichtsplattform sich
dem Besucher ein herrlicher Rundblick über Suhl und weite Teile
vom Thüringer
Wald bis hin zur Rhön eröffnet.
Seine Entstehung hat der Turm zwei Suhler Verehrern
des ersten Reichskanzlers des Deutschen Kaiserreiches Otto von Bismarck
zu verdanken, die im Jahr 1895 seinen Bau beschlossen hatten. Mit
der finanziellen Unterstützung durch Spenden vieler mehr oder
weniger einflussreicher Suhler Bürger wurden die Vorbereitungen
zum Bau des Turmes vorangetrieben und so erfolgte noch am 1. April
des gleichen Jahres seine Grundsteinlegung auf dem Gipfel des Domberges.
Bismarck, der an diesem Tag seinen 80. Geburtstag beging, erhielt
gleichzeitig die Ehrenbürgerschaft der Stadt Suhl.
Der im folgenden Jahr durchgeführte Bau oblag ausschließlich
Beamten und Bürgen aus der Stadt und deren näherer Umgebung.
In einem zügigen Tempo wurden die Mauern aus Porphyr, die schmückenden
Elemente aus Kalkstein und eine aus 104 Stufen bestehende Innentreppe
errichtet, so dass bereits am 2. September 1896 die Einweihung des
21 Meter hohen Turmes und seine Übergabe an die Stadt Suhl
erfolgen konnte.
Ein in Sandstein gehauenes Bismarck-Wappen ziert den Eingang zum
Turm.
Dieser ist ganzjährig geöffnet und ermöglicht
so zu jeder Zeit den Aufstieg zur Aussichtsplattform. Erreichbar
ist der Bismarckturm sowohl mit dem PKW als auch auf zahlreichen
Fußwegen. Wählt man den Aufstieg zum Gipfel des Domberges
von Stadtzentrum in Suhl über die Dombergstraße, so führt
der Weg an der hübschen Ottilienkapelle vorüber. Sie wurde
1953 als Nachfolgerin einer ehemals alten Bergmannskapelle wieder
errichtet, und befindet sich auf einem Felsvorsprung neben einer
Solequelle. Ihr Inneres ist mit Fresken alter Sagenmotiven geschmückt.
In Suhl selbst lohnen sowohl das Waffenmuseum
als auch das Fahrzeugmuseum einen Besuch. Die Marienkirche brilliert
mit ihrer barocken Innenausstattung und auf dem Markt steht als
Wahrzeichen der Stadt Suhl das Waffenschmiededenkmal.
Wer den Besuch des Bismarckturmes mit einem Ausflug
in die Umgebung der Stadt verbinden möchte, dem stehen zahlreiche
Möglichkeiten offen. Gleich hinter der Stadtgrenze verläuft
der legendäre Rennsteig
und führt zum Großen Beerberg und an den Schneekopf.
Von Wäldern, Wiesen und Hochmooren geprägt wird das Biosphärenreservat
Vessertal, während das etwa 10 Kilometer entfernt liegende
Schleusingen mit seiner prächtigen, im Renaissancestil erbauten
Bertholdsburg und dem darin befindlichen Naturhistorischen Museum
ein attraktives Ausflugsziel bildet.
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Unterkünfte beim Bismarckturm in Suhl
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Das Wellnesshotel
im Thüringer Wald liegt im beliebten Urlaubsort Oberhof
und ist von einem kleinen Park umgeben. Mit seinem Wellness-
und SPA-Bereich, zahlreichen Ausflugszielen und dem hier verlaufenden
Rennsteig ist das Hotel ein beliebter Anlaufpunkt für einen
Thüringenurlaub. |
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