Buga in Thüringen
Montag, den 12. November 2007Eines der größten touristischen und kulturellen Ereignisse des des Jahres schloss vor kurzem seine Tore. Die Bundesgartenschau 2007 (Buga 2007), deren Gastgeber in diesem Jahr Thüringen war, ist seit dem 14. Oktober offiziell beendet. Hinter den Veranstaltern liegen insgesamt 171 spannende, interessante und erfolgreiche Tage. Mit der Bundesgartenschau 2007 ist es Thüringen gelungen, nicht nur regional sondern auch überregional und sogar international auf sich aufmerksam zu machen.
Insgesamt konnten mehr als 1,4 Millionen Gäste auf der Buga 2007 begrüßt werden. Mehr als 40 Prozent kamen hierbei aus anderen Bundesländern oder aus dem Ausland. Allein am letzten Tag wurden noch einmal weit über 20.000 Besucher gezählt.
Neben der großartigen organisatorischen Leistung liegt das vor allem an der langen und intensiven Vorbereitungszeit, dem ungewöhnlichen Standort sowie der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Thüringer. Erstmals in der Geschichte wurde die Bundesgartenschau in zwei Städten gleichzeitig ausgetragen. Dabei erwiesen sich die ostthüringischen Städte Gera und Ronneburg als großartige Gastgeber.
Die bereits angesprochene Besonderheit des Standortes liegt darin, dass im Rahmen der Buga-Vorbereitung ein ehemaliges Uranabbaugebiet vollständig saniert wurde und dadurch eine komplett neue Landschaft entstand. Dass der Uranabbau etwa 50 Jahre lang die Umgebung von Ronneburg verschandelte kann heute, nach weiteren Jahren intensiver Arbeit, nur noch erahnt werden. An dem zweiten Standort in Gera wurde der Hofwiesenpark neu gestaltet. Mit dieser Neugestaltung wurde gezeigt, wie sich durch modernen Städtebau in Kombination mit Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen die Wohn- und Lebensqualität steigern läßt.
Durch diese vollständige Umgestaltung einer ganzen Landschaft zeichnet sich die in Thüringen durchgeführte Buga insbesondere durch ihre ungewöhnliche Größe aus. Das Buga- Gelände erstreckte sich über eine Fläche von insgesamt 800 Hektar oder 8 Millionen Qudratmeter. Aber auch auf anderem Gebiet hat die Thüringer Buga Superlative zu bieten. So wurden lauf Information des Veranstalters merh als 100 Kilometer Thüringer Bratwurst von den Gästen gegessen. Darüber hinaus wurden zur Gestaltung des Areals mehr als 250.000 Blumen, 100.000 Staudengewächse und gut 1.500 Bäume gepflanzt.
Auch wenn die Buga bereits beendet ist, ein Besuch in Verbindung mit einem Urlaub in Thüringen lohnt sich in jedem Fall.

