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	<title>Urlaub in Thüringen</title>
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	<pubDate>Mon, 13 May 2013 08:18:37 +0000</pubDate>
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		<title>Der Chinesische Garten in Weißensee</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 08:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine in Europa wohl einmalige Gartenanlage wurde mit dem „Garten des ewigen Glücks&#8221; im Herbst des Jahres 2011 unter Beisein des chinesischen Botschafters in der Kleinstadt Weißensee im Landkreis Sömmerda eröffnet.
Nur eineinhalb Jahre danach, am diesjährigen Pfingstfest, begeht die Stadt ihr 800-jähriges Stadtrecht, das am Pfingstsamstag mit einem Festumzug beginnt und mit einem mittelalterlichen Burgfest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine in Europa wohl einmalige Gartenanlage wurde mit dem „<strong>Garten des ewigen Glücks</strong>&#8221; im Herbst des Jahres 2011 unter Beisein des chinesischen Botschafters in der <strong>Kleinstadt Weißensee</strong> im Landkreis <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/soemmerda.html">Sömmerda</a> eröffnet.<br />
Nur eineinhalb Jahre danach, am diesjährigen Pfingstfest, begeht die Stadt ihr 800-jähriges Stadtrecht, das am Pfingstsamstag mit einem Festumzug beginnt und mit einem mittelalterlichen Burgfest auf der <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/schloesser-burgen/runneburg.html">Runneburg</a> bis zum Pfingstmontag fortgesetzt wird.<br />
An diesen Tagen wird neben der Burg Weißensee selbstverständlich auch ihre historische Altstadt in den Mittelpunkt des Geschehens rücken. An deren nördlichem Rand, entlang der Johannismauer wird aus diesem Anlass auch der Chinesische Garten viele Besucher in seinen Bann ziehen. </p>
<p>Die wohl größte Besonderheit dieser Gartenanlage besteht darin, dass in ihm weniger die Pflanzen im Mittelpunkt stehen, sondern als Gestaltungsmerkmale vor allem Gebäude der Kleinarchitektur und Felsgebilde zum Einsatz kommen.<br />
Rund um den als Mittelpunkt des Gartens gewählten „<strong>Teich der vier Jahreszeiten</strong>&#8221; führt ein kleines fließendes Gewässer die Besucher auf einer Art Zick-Zack-Kurs durch den Garten und lässt sie dabei den in traditioneller Manufakturarbeit entstandenen Teepavillon sowie den Hochzeitspavillon erleben. In Verbindung mit kleineren Pagoden, Laubengängen und einem Pavillon der Freude entstand so eine Gartenlandschaft, die mit ihren sie verbindenden schmückenden Elementen Steine, Wege und Pflanzen dem Gestaltungsziel chinesischer Gärten sehr nahe kommt.<br />
Dieses fordert die Harmonie der sogenannten „sieben Dinge&#8221;, die Erde, Himmel, Steine, Wasser, Gebäude, Wege und Pflanzen umfassen und als achtes Element dem erlebenden Menschen genügend Raum zum Sammeln seiner Eindrücke lassen.</p>
<p>Der mit der freundlichen Unterstützung chinesischer Fachkräfte entstandene Chinesische Garten Weißensee hat nicht ganz unbeabsichtigt zur Beseitigung eines innerstädtischen Schandflecks beigetragen, der vor Jahren noch auf diesem reichlich einen Hektar großen Gelände anzutreffen war.<br />
An den bevorstehenden Pfingsttagen wird der Garten als ruhiger Ort die entsprechende Alternative zu den auf der Burg ausgetragenen Ritterturnieren und dem lautstarken Treiben von mittelalterlichen Handwerkern und Spielleuten bieten.</p>
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		<title>Ein Besuch im Keltendorf Sünna</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 08:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa 2.500 Jahre ist es nun schon her, als auf der nördlichsten Erhebung der Rhön, dem Öchsenberg, eine größere Siedlung existierte, die von Angehörigen einer keltischen Volksgruppe errichtet wurde. Diese Siedlung bestand etwa zwischen 700 und 200 vor Christus und ist durch zahlreiche Funde aus dieser Zeit auf dem Berg und dessen Umgebung belegt.
Vor etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa 2.500 Jahre ist es nun schon her, als auf der nördlichsten Erhebung der Rhön, dem Öchsenberg, eine größere Siedlung existierte, die von Angehörigen einer keltischen Volksgruppe errichtet wurde. Diese Siedlung bestand etwa zwischen 700 und 200 vor Christus und ist durch zahlreiche Funde aus dieser Zeit auf dem Berg und dessen Umgebung belegt.</p>
<p>Vor etwa zehn Jahren fassten Vertreter mehrerer Gemeinden der Rhön den Entschluss, diese Tatsache aufzugreifen und auf dem Berg Öchsen bei Sünna, einem Ortsteil der Einheitsgemeinde Unterbreizbach, ein Keltendorf entstehen zu lassen.<br />
Im August <strong>2006 wurde das Keltendorf Sünna eröffnet</strong>, das in den folgenden Jahren Erweiterungen und Ergänzungen erfuhr.</p>
<p>Heute sind auf dem mit Holzpalisaden und einem Torhaus mit Wehrturm umfriedeten Gelände <strong>keltische Wohnstätten und Handwerkerhäuser</strong> zu betrachten, können ein Langhaus und ein Sanitärbereich erkundet werden und zeugt eine überdachte Feuerstätte von der einstigen Siedlung.<br />
Neben dem im Infocenter und Empfangsgebäude erhältlichen Informationen bieten elf Stationen innerhalb der Palisaden und zwei außerhalb von ihnen die Gelegenheit, sich mit dem Leben der Kelten bei individuellen Rundgängen oder bei den an Sonntagen stattfindenden Führungen vertraut zu machen. Von Januar bis März bleibt das Dorf bis zur Eröffnung zu Ostern geschlossen.<br />
Erläuterungen zu den einzelnen Stationen erfolgen auf übersichtlich gestalteten Infotafeln und widmen sich Themen wie beispielsweise „Wer waren die Kelten?&#8221;, „Der Öchsen mit seiner Wallanlage&#8221;, „Handwerk der Kelten&#8221; oder dem „Bogenschießen&#8221;.<br />
An monatlich stattfindenden Kelten-Erlebnistagen oder beim Großen <strong>Keltenfest in Juli</strong> werden den Besuchern vor allem handwerkliche Aktivitäten vorgeführt und findet eine erweiterte gastronomische Betreuung statt.</p>
<p>Eine kleine Ausstellung mit Funden aus der Keltenzeit rundet die Aussagekraft dieser geschichtsträchtigen Anlage ab. Einer ihrer wertvollsten Gegenstände ist dabei die Rekonstruktion einer circa 40 Zentimeter hohe Schnabelkanne, die im Bronze-Hohlguss hergestellt worden ist und deren Originalteile südwestlich des Öchsens gefunden wurden.</p>
<p>Ein als „<strong>Keltenpfad</strong>&#8221; angelegter Premium-Wanderweg mit einer Länge von etwa 17 Kilometern führt vom Keltendorf über Vacha, Deicheroda, Völkershausen und Wölferbütt und verfolgt dabei einige der von den Kelten in der Rhön hinterlassenen Spuren.<br />
Wenn Sie einmal die Keltentage oder das Keltendorf besuchen möchten, finden Sie hier <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/urlaub-rhoen/">Angebote für einen Urlaub in der Rhön</a>.</p>
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		<title>Naherholungsgebiet statt Pferderennbahn</title>
		<link>http://www.urlaubsland-thueringen.de/blog/naherholungsgebiet-statt-pferderennbahn/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 04:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Traditionsreich ist sie schon, die Galopprennbahn Gotha-Boxberg am südwestlichen Rand der Stadt. Auf einem Gelände, das Mitte des 19. Jahrhunderts als Exerzierplatz diente, wurde auf Initiative des Pferdeliebhabers Herzog Ernst II. ab 1878 eine Rennbahn für Flach- und Hindernisrennen erbaut. Bereits im gleichen Jahr, in dem sich auch der Mitteldeutsche Rennverein gründete, fand das erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Traditionsreich ist sie schon, die <strong>Galopprennbahn Gotha-Boxberg</strong> am südwestlichen Rand der Stadt. Auf einem Gelände, das Mitte des 19. Jahrhunderts als Exerzierplatz diente, wurde auf Initiative des Pferdeliebhabers Herzog Ernst II. ab 1878 eine Rennbahn für Flach- und Hindernisrennen erbaut. Bereits im gleichen Jahr, in dem sich auch der Mitteldeutsche Rennverein gründete, fand das erste Pferderennen statt.<br />
In jenen Jahren entstanden neben anderen Gebäuden auch die prachtvolle Holztribüne und das Totalisatorgebäude im spätviktorianischen Stil, die bis in die Gegenwart Bestand haben. </p>
<p>Nach Abschluss der Bauarbeiten befand sich auf dem rund 60 Hektar großen Gelände eine 2.900 Meter lange Flachrennbahn, die auch für Hindernisrennen ausgelegt war und die als Rennbahn des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha eine der längsten aber auch schönsten in Deutschland galt.<br />
Mit Ausnahme der Jahre während der beiden Weltkriege und einiger danach fand hier ein reger Rennbetrieb statt, aus dem die jährlich ausgetragene „Gothaer Rennwoche&#8221; herausragte. Vielen Bewohnern der DDR wird das Gestüt Boxberg noch in Erinnerung sein, das hier im Jahr 1961 entstand und die Rennbahn bis zur Wende für Amateurrennen nutzte. 1972 wurde die „Gothaer Rennwoche&#8221; abgeschafft.<br />
Auch nach der Wende konnte unter unterschiedlichen Betreibern beziehungsweise Besitzern der Rennbetrieb fortgeführt werden, kam aber nun seit 2012 - vielleicht und hoffentlich nur vorläufig - zum Erliegen.</p>
<p>So wird gegenwärtig, wie auch teilweise schon zuvor, die <strong>Pferderennbahn Boxberg nur noch als Naherholungsgebiet genutzt</strong>. Dabei kommt der Naturbahn zugute, dass man von hier aus eine traumhafte Aussicht auf Gotha und <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/schloesser-burgen/schloss-friedenstein.html">Schloss Friedenstein</a> sowie auf das Panorama des <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/thueringer-wald.html">Thüringer Waldes</a> hat. Um als „Ersatz&#8221; für Pferderennen mit anderen Veranstaltungen Besucher auf das Gelände zu locken, finden in diesem Jahr unter anderen Internationale Deutsche Meisterschaften der Kavallerie, ein Thüringer Fohlenchampionat und ein Familientag rund um das Thema Pferd statt.<br />
Da sich an der Rennbahn in <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/gotha.html">Gotha</a> eine Haltestelle der Thüringerwaldbahn befindet und eine Autobahnabfahrt sozusagen vor der Tür platziert ist, dürfte einem Besuch der Anlage eigentlich nichts im Wege stehen.</p>
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		<title>MDR THÜRINGEN rief wieder zum Osterspaziergang</title>
		<link>http://www.urlaubsland-thueringen.de/blog/mdr-thuringen-rief-wieder-zum-osterspaziergang/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 09:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem das Wetter sich nun doch in Richtung Frühling zu entwickeln scheint, war bei dem am Ostersonntag vom MDR THÜRINGEN organisierten Osterspaziergang eine eher winterliche Bekleidung an den circa 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erkennen. Doch sie alle hatten sich von den kalten Temperaturen und dem Schnee am Wegesrand nicht abhalten lassen und waren zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das Wetter sich nun doch in Richtung Frühling zu entwickeln scheint, war bei dem am Ostersonntag vom MDR THÜRINGEN organisierten Osterspaziergang eine eher winterliche Bekleidung an den circa 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erkennen. Doch sie alle hatten sich von den kalten Temperaturen und dem Schnee am Wegesrand nicht abhalten lassen und waren zwischen 9.00 und 12.00 Uhr zum Start am österlichen Festgelände „Am Haad&#8221;, einem Wohnmobilstellplatz am Stadtrand von <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/bad-salzungen.html">Bad Salzungen</a> erschienen.</p>
<p>Den Teilnehmern standen drei verschiedene Wanderstrecken zur Auswahl.<br />
Die mit fünf Kilometer kürzeste Route war barrierefrei gehalten und ermöglichte Rollstuhl- und Kinderwagenfahrern eine ungehinderte Teilnahme. Die Streckenführung berührte den Puschkinpark, das Gradiewerk, die Altstadt Bad Salzungens und den idyllisch gelegenen Burgsee. </p>
<p>Eine rot gekennzeichnete Strecke führte über zehn Kilometer zunächst bergauf zur künstlichen Ruine der Burg Frankenstein, wo die Aufstiegsstrapazen mit einer deftigen Mahlzeit belohnt werden konnten. Der weitere Weg führte die Teilnehmer auch auf dieser Strecke zum Gradierwerk, durch die Innenstadt und am Burgsee vorüber wieder zurück zum Ausgangsort.</p>
<p>Wer die blau markierte Streckenführung gewählt hatte, dem standen immerhin runde 19 Kilometer Fußmarsch bevor. Sie konnten bei ihrer mehrstündigen Tour im Ortsteil Möhra der Gemeinde Moorgrund sowohl die an den Reformator Martin Luther erinnernden Stätten besuchen oder sich an einem auf dem Wethaplatz aufgeführten Theaterstück erfreuen und sich bei Speise und Trank entsprechend kräftigen. Weiter führte ihr Weg durch den Moorgrund, zur ehemaligen Burg Frankenstein und schließlich auf dem Premiumwanderweg zurück zum Festplatz in Bad Salzungen.</p>
<p>Da alle Teilnehmer des Osterspazierganges eine Startkarte erhalten hatten, durften alle, die das Ziel erreicht hatten, danach noch auf eines der 50 Osterpakete hoffen, die anhand ihrer Startnummern ausgelost und übergeben wurden.<br />
Während im Festzelt stimmungsvoll musiziert wurde und die Mitglieder der Bad Salzunger Karnevalsvereine Ausschnitte aus ihren Programmen darboten, wurde der Hauptgewinn verkündet, der seinem glücklichen Empfänger eine Wanderreise auf die Kanarische Insel La Gomera bescherte.</p>
<p>Schließlich wurde mit <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/bad-sulza.html">Bad Sulza</a> der Veranstaltungsort des Osterspaziergangs 2014 verkündet. Dabei hofft man auf mindestens ebenso viele Teilnehmer wie in diesem Jahr und auf einige Plusgrade mehr.</p>
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		<title>Geburtstag eines großen Künstlers</title>
		<link>http://www.urlaubsland-thueringen.de/blog/geburtstag-eines-grosen-kunstlers/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 07:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Am gestrigen 03. April vor genau 150 Jahren erblickte in Belgiens Hafenstadt Antwerpen Henry van de Velde das Licht der Welt. Er, der nach Abschluss seiner künstlerischen Ausbildung seine Laufbahn als Maler begann, wandte sich schon wenig später der Architektur, dem Kunstgewerbe und der künstlerischen Gestaltung zu.
Mit Thüringen verbindet den anerkannten Künstler sein Schaffen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen 03. April vor genau 150 Jahren erblickte in Belgiens Hafenstadt Antwerpen <strong>Henry van de Velde</strong> das Licht der Welt. Er, der nach Abschluss seiner künstlerischen Ausbildung seine Laufbahn als Maler begann, wandte sich schon wenig später der Architektur, dem Kunstgewerbe und der künstlerischen Gestaltung zu.<br />
Mit <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/">Thüringen</a> verbindet den anerkannten Künstler sein Schaffen und Wirken in der Zeit zwischen 1901 und 1917, als er mit seiner Frau und seinen fünf Kindern in <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/weimar.html">Weimar</a> wohnte und eine Tätigkeit als Berater des Großherzogs und später als Leiter des Kunstgerwerblichen Seminars und der Kunstgewerbeschule ausübte. Beide Einrichtungen gelten heute als die Vorläufer des <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/museen/bauhaus-museum-weimar.html">Bauhauses</a>.</p>
<p>Am Abend des 03. Aprils 2013 erfährt Henry van de Veldes Schaffen eine Ehrung in Form eines Festaktes, der in dem von ihm geplanten und errichteten und ab 1908 auch bewohnten <strong>Haus Hohe Pappeln in Weimar</strong> stattfindet.<br />
Bereits am 28. März wurde in der Bauhaus-Universität in Weimar die Ausstellung „Der Architekt „Henry van de Velde&#8221; eröffnet, die täglich bei freiem Eintritt zu besuchen ist. In der Ausstellung werden alle Bauten und Entwürfe van de Veldes anhand von Modellen und Plänen vorgestellt, wovon auch seine nicht realisierten Vorhaben und die zwischenzeitlich zerstörten Bauwerke nicht ausgenommen sind.<br />
Auch das vom 04. bis 07. April in Weimar stattfindende <strong>12. Internationale Bauhaus-Kolloquium</strong> widmet sich der Idee des Gesamtkunstwerks, deren Verwirklichung Henry van de Velde erstaunlich nahekam.</p>
<p>Diese findet sich auch in zwei von ihm geplanten Gebäuden in Weimar wieder. Neben der Weimarer Kunstgewerbeschule ist dies sein Wohnhaus „Hohe Pappeln&#8221;, dessen Gestaltung und Funktionalität zum Vorbild für die Bauhauskünstler wurden. Eingebettet in einen großen, mit hohen Pappeln bewachsenen Garten, bieten seine abwechslungsreiche Gestalt mit vielen Fenstern und Ausgängen ins Freie, seine funktional und reduziert gestalteten Zimmer und die von ihm entworfenen Möbel und Gebrauchsgegenstände damals wie heute das Modell eines Wohnhauses, das gleichzeitig ein beeindruckendes Kunstwerk darstellt.</p>
<p>Da Henry van de Velde ein ähnliches Gebäude außer diesem und dem „Haus Schulenburg&#8221; in <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/gera.html">Gera</a> mit der „Villa Esche&#8221; auch im sächsischen Chemnitz erbauen ließ, wird das „Van de Velde Jahr 2013&#8243; mit Feiern, Veranstaltungen und Ausstellungen von Thüringen und Sachsen gemeinsam begangen.</p>
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