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	<title>Urlaub in Thüringen</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<pubDate>Wed, 16 May 2012 05:27:39 +0000</pubDate>
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		<title>Kennen Sie das Tanzhaus Benshausen?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 05:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht sollte am Anfang besser die Frage stehen, ob man überhaupt Benshausen kennt? Obwohl die Ortschaft wenige Kilometer westlich von Zella-Mehlis und Suhl bereits seit dem Mittelalter besteht und im 16. und 17. Jahrhundert durch die hier stattgefundenen Hexenprozesse eine gewisse Bekanntheit erlangt hat, werden viele nach dieser Fragestellung verneinend den Kopf schütteln.
Zwar kann Benshausen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollte am Anfang besser die Frage stehen, ob man überhaupt Benshausen kennt? Obwohl die Ortschaft wenige Kilometer westlich von <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/zella-mehlis.html">Zella-Mehlis</a> und <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/suhl.html">Suhl</a> bereits seit dem Mittelalter besteht und im 16. und 17. Jahrhundert durch die hier stattgefundenen Hexenprozesse eine gewisse Bekanntheit erlangt hat, werden viele nach dieser Fragestellung verneinend den Kopf schütteln.<br />
Zwar kann Benshausen auf einige hübsche Fachwerkhäuser, ein kleines, in einem restaurierten Vierseithof eingerichtetes Heimatmuseum und in seinem Ortsteil Ebertshausen auf eine sehenswerte Kirche im romanischen Stil aus dem Jahre 1622 verweisen. Aber muss man Benshausen deswegen kennen?</p>
<p>Ich würde sagen nicht unbedingt, aber immerhin hat eine in Deutschland einmalige Einrichtung aus dem Ort sich selbst und damit natürlich auch den Ort Benshausen sogar bis nach Brasilen und Malaysia bekannt gemacht.<br />
Nun vielleicht doch neugierig geworden, will ich Sie nicht länger auf die Folter spannen. Bei dieser inzwischen auch in Ländern wie der Türkei, Spanien oder der Ukraine bekannten Einrichtung handelt es sich um das <strong>Tanzhaus Benshausen</strong>, das am zurückliegenden Wochenende vom 11. bis zum 13. Mai sein <strong>35-jähriges Bestehen </strong>feiern konnte.</p>
<p>1977 gründete eine Absolventin der Dresdner Palucca-Schule und gleichzeitige Volkskundlerin das Tanzhaus Benshausen. Sie bemühte sich mit Erfolg um die Pflege der thüringischen Volkstänze und so entstand im Laufe der Jahre ein aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bestehendes Ensemble, das ab 1984 zum Bezirksfolklorezentrum Suhl gehörte.<br />
Glücklicherweise nach der Wende nicht abgewickelt, übernahm 1997 Jakob Klassen die Leitung des Tanzhauses.<br />
Heute kann es auf die stolze Mitgliederzahl von 162 verweisen, die in 15 Tanz- und zwei Trommlergruppen sich vor allem der Tradition der Volkstänze verschrieben haben.</p>
<p>Die Mitglieder aus den vom Vorschulalter bis zu den Erwachsenen reichenden Gruppen rekrutieren sich nicht nur aus Benshausener Einwohnern, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden. Neben den <strong>Volkstänzen wie Polka, Hopser oder Schleifer</strong> gehören auch der moderne Stepptanz und die tänzerische Gestaltung von Märchen und Sagen zu ihrem Repertoire. Und das dies alles eine große Anerkennung und Wertschätzung erfährt, kommt in den zahlreichen Gastspielen des Tanzhauses Benshausen in den bereits genannten und weiteren Ländern zum Ausdruck.</p>
<p>Darüber hinaus ist das Ensemble auch bei Volksfesten oder Folklorefestivals im Inland ein begehrter und gern gesehener Gast. Dies stellte es nun auch am vergangenen Wochenende wieder unter Beweis, als es mit internationalen Gästen und unter reger Anteilname der zahlreichen Besucher auf dem Marktplatz und in der Turnhalle in Benshausen seinen 35 Jahrestag des Bestehens mit großem Erfolg feiern konnte.</p>
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		<title>Hoffnung für die zerstörte Kirchenburg in Walldorf</title>
		<link>http://www.urlaubsland-thueringen.de/blog/hoffnung-fur-die-zerstorte-kirchenburg-in-walldorf/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war nur wenige Tage vor dem diesjährigen Osterfest, als am Nachmittag des 03. April dunkle Rauchwolken über der Gemeinde Walldorf sichtbar wurden. Die kleine Gemeinde liegt am Ufer der Werra zwischen den Städten Meiningen und Wasungen und besitzt seit mehr als 360 Jahren eine der bis heute bestens erhaltenen Kirchenburgen in Südthüringen.
1587 errichtet, wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war nur wenige Tage vor dem diesjährigen Osterfest, als am Nachmittag des 03. April dunkle Rauchwolken über der Gemeinde Walldorf sichtbar wurden. Die kleine Gemeinde liegt am Ufer der Werra zwischen den Städten Meiningen und Wasungen und besitzt seit mehr als 360 Jahren eine der bis heute bestens erhaltenen Kirchenburgen in Südthüringen.</p>
<p>1587 errichtet, wurde die Kirche im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört. In äußerlich gleicher Gestalt entstand sie jedoch bis zum Jahre 1651 wieder neu. Dabei wurde die Kirche an einen mittelalterlichen Bergfried angebaut, der bis in die Gegenwart den unteren Bereich des Turmes bildet. Umgeben wurde und wird die Kirche von einer steinernen Ringmauer, die fünf Rundtürme besitzt und bis zu acht Meter hoch ist. In dieser, zur damaligen Zeit mit Wehrgängen und Schießscharten versehenen Verteidigungsanlage gab es Zufluchtsmöglichkeiten für die Einwohner des Ortes, die jedoch wegen eines fehlenden Brunnens nur wenig genutzt worden sein dürften.</p>
<p>Die Innenausstattung der Kirche selbst präsentiert sich mit Ausnahme des barocken Orgelprospekts im Renaissancestil. In den Jahren 2006 und 2007 erfolgte die Erneuerung des Kirchendachs und eine komplette Sanierung ihres Innenraums.</p>
<p>Und eben diese Kirche stand plötzlich an diesem Nachmittag in Flammen. Mehr als 100 Kameraden mehrerer Freiwilliger Feuerwehren aus dem Ort und den ihn umgebenden Gemeinden nahmen die Brandbekämpfung auf. Leider konnte das Einstürzen des vor wenigen Jahren restaurierten Daches mit Teilen des Kirchenschiffs nicht mehr verhindert werden. Auch der Kampf gegen die Flammen im Bereich des Turms schien zunächst fast hoffnungslos, seine Einsturzgefahr erschien sehr groß.<br />
Viele Bewohner des Ortes waren an diesem 3. April fassungs- und wohl auch hoffnungslos, denn der Brand und der dabei entstandene Schaden erschien nahezu übermächtig und ließ in den ersten Reaktionen wenig Hoffnung auf einen Wiederaufbau der Kirche zu.</p>
<p>Nachdem jedoch wenige Tage nach dem verheerenden Brand, dessen Ursache bisher nicht völlig geklärt ist, festgestellt werden konnte, dass der Glockenturm nicht einsturzgefährdet ist, keimte wieder Hoffnung auf. Diese wandelte sich bald in eine erwartungsvolle Freude um, als sowohl die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands als auch der zuständige Landrat Hilfe und Unterstützung für einen schnellen Wiederaufbau versprachen. Außerdem rechnet man fest mit der Unterstützung des Landes Thüringen.</p>
<p>So wird sich die wieder aufgebaute Kirche hoffentlich bald in die aufwendig sanierte mittelalterliche Anlage an der Werra einfügen, den Walldorfern dann wieder für ihre Gottesdienste zur Verfügung stehen und den Besuchern aus Nah und Fern ein sehenswertes Ausflugsziel bieten.</p>
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		<title>Drei schöne Tage im Unstrut-Hainich-Kreis</title>
		<link>http://www.urlaubsland-thueringen.de/blog/drei-schone-tage-im-unstrut-hainich-kreis/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 05:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es gleich vorweg zu nehmen - das Wetter meinte es mehr als gut mit uns, als ich gemeinsam mit meiner Ehefrau den Start in den Wonnemonat Mai im Unstrut-Hainich-Kreis verbrachte.
Der erste Tag gehörte einem Besuch der Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen. Beeindruckend die verschiedenen, oft an die tausend Jahre alten Kirchen, die erbaut aus einem hellen, Travertin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um es gleich vorweg zu nehmen - das Wetter meinte es mehr als gut mit uns, als ich gemeinsam mit meiner Ehefrau den Start in den Wonnemonat Mai im Unstrut-Hainich-Kreis verbrachte.<br />
Der erste Tag gehörte einem Besuch der <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/muehlhausen.html">Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen</a>. Beeindruckend die verschiedenen, oft an die tausend Jahre alten Kirchen, die erbaut aus einem hellen, Travertin genannten Kalkstein ein imposantes Erscheinungsbild ergeben. Kleiner Wermutstropfen für uns, die wir sehr gern das Innere von Kirchen besuchen, das einige von ihnen als artfremdes Museum dienen und somit ohne Eintrittsgeld nicht zu besichtigen waren.<br />
Entlang der schönen Fußgängerzone fanden wir ohne Probleme auch das, was wir zur Stärkung und Abkühlung von innen her benötigten.</p>
<p>Den zweiten Tag verbrachten wir in der <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/bad-langensalza.html">Kleinstadt Bad Langensalza</a>, wo wir in einer hübschen Pension auch unser Quartier gefunden hatten. Die fast durchgängig erhaltene Stadtmauer mit den vielen Wehrtürmen und einigen Stadttoren aber auch der Marktplatz mit dem Rathaus sowie die kleinen Gassen mit ihren oft windschiefen Fachwerkhäuschen machen das Fluidum dieser Kurstadt aus. Sehens- und hörenswert sind die Melodie des Glockenspiels am Rathaus, das einen Figurenumlauf der Herren Salza, Hufeland und Klopstock am Giebel täglich um 12.00 und 18.00 Uhr begleitet.</p>
<p>Unser Hauptinteresse galt natürlich den vielen Gärten, die wir bisher nur aus den Beschreibungen kannten. Kleiner als erwartet aber trotzdem sehenswert zeigte sich der Schlosspark am Friederickenschlösschen. Zu unseren Highlights erklärten wir das sehr informativ und vielseitig gestaltete Arboretum und den wunderbar angelegten und sehr gepflegt erscheinenden Japanischen Garten. Der Rosengarten präsentierte sich am Tag seiner saisonalen Eröffnung infolge der noch fehlenden Blüten etwas schmucklos, bietet aber ebenfalls eine sehr schöne Anlage, die zur Zeit der Rosenblüte sicher recht attraktiv wirkt.<br />
Ohne Begründung blieben an diesem Tag der Naturgarten BUND und der Traco Park leider geschlossen. Dieser Umstand und das Erscheinungsbild des Botanischen Gartens trübten leider ein wenig den ansonsten guten Gesamteindruck. Relativ ungepflegt, lieblos wirkend und ohne die erwartete Vielfalt zeigte sich dabei der Botanische Garten, den wir zu unserem persönlichen Pech auch noch als Schlusspunkt unserer Besichtigungstour gewählt hatten.</p>
<p>Am Abreisetag stand ein Besuch des <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/sport-spiel/baumkronenpfad-hainich.html">Baumkronenpfads an der Thiemsburg</a> auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein und dem frischen und jungen Grün der zu durchstreifenden Baumwipfel ein unvergessliches Erlebnis.<br />
Mit zahlreichen Informationen am Wegesrand (aber ohne Absturzgefahr), einigen Attraktionen wie der Hängebrücke oder der Baumklettererstation zur Auflockerung und dem Besteigen des 44 Meter hohen Aussichtsturms war dieser Rundgang in den Kronen der Bäume ein prächtiger Abschluss unserer Stippvisite im Unstrut-Hainich-Kreis.</p>
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		<title>Das 9. Bauernkriegsspektakel in Mühlhausen steht vor der Tür</title>
		<link>http://www.urlaubsland-thueringen.de/blog/das-9-bauernkriegsspektakel-in-muhlhausen-steht-vor-der-tur/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 11:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. und 13. Mai ist es wieder soweit - dann verwandeln sich der kleine Blobach vor dem Inneren Frauentor, die Holzstraße und die Marienkirche sowie der Markt vor der Stadtmauer in den Aufführungsort und zu Kulissen eines Historienspiels, das in seiner Art sicher seinesgleichen sucht. Seit dem Jahr 2004 findet dieses Bauernkriegsspektakel in Mühlhausen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 12. und 13. Mai</strong> ist es wieder soweit - dann verwandeln sich der kleine Blobach vor dem Inneren Frauentor, die Holzstraße und die Marienkirche sowie der Markt vor der Stadtmauer in den Aufführungsort und zu Kulissen eines Historienspiels, das in seiner Art sicher seinesgleichen sucht. Seit dem Jahr 2004 findet dieses <strong>Bauernkriegsspektakel in Mühlhausen</strong> bereits zum neunten Mal statt und ist inzwischen weit über Thüringens Landesgrenze hinaus bekannt geworden.</p>
<p>Vorwiegend Laienspieler schlüpfen an diesen zwei Tagen in die Rollen eines Thomas Müntzer, dessen Ehefrau Ottilie Müntzer oder die des ehemaligen Zisterziensermönchs und späteren Bauernführers Heinrich Pfeiffer und zeigen in drei Historienspielen pro Tag nachdenklich stimmende und auch spektakuläre Szenen aus der Mühlhauser Historie der Jahre 1523 bis 1525. Mit viel Liebe zum Detail und mit der derben Sprache jener Zeit entsteht dabei ein lebendig wirkender Rückblick in die Zeit der Bauernkriege.</p>
<p>Eingebettet sind diese Aufführungen in ein buntes mittelalterliches Markttreiben, an dem so manches alte Gewerbe wieder zu neuem Leben erweckt wird. Bauernlager und Wagenburg, Ritterschaukämpfe und Gaukeleien runden das Spektakel ab, an dem auch Künstler und Künstlergruppen teilnehmen.<br />
In diesem Jahr werden zu ihnen das Gaukler-Duo &#8220;Radugas&#8221; und die Spielleute &#8220;Pampatut&#8221; gehören, die mit ihren Liedern und Tänzen aber auch mit Akrobatik und lockeren Sprüchen ihr Publikum begeistern und dieses in das Geschehen mit einbeziehen werden. Echte Raufbolde und hübsche Mägde reisen mit der Rittertruppe &#8220;Burgunder Haufen&#8221; zu einem Zeltlager nach <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/muehlhausen.html">Mühlhausen</a> und der Falkenflüsterer Deimos trägt mit seiner Mittelalterfalknerei zur Unterhaltung von Groß und Klein bei.</p>
<p>Sollte mein kleiner Beitrag den einen oder anderen Leser zu einem Abstecher am zweiten Maiwochenende nach Mühlhausen verleiten, so kann ich ihm abschließend nur viel Spaß und guten Appetit beim Genießen der einen oder anderen mittelalterlichen Speise und eines deftigen Getränkes wünschen.</p>
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		<title>Sanierung der Marienkirche in Mühlhausen erfolgreich abgeschlossen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 05:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal hat sich der Ausspruch &#8220;was lange währt, wird gut&#8221; bewahrheitet. Gingen doch vom Beginn der Sanierungsmaßnahmen an der Marienkirche in Mühlhausen am Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts bis zu deren heutigem Abschluss circa zwei Jahrzehnte ins Land. Nun aber sind weitestgehend alle erforderlichen Maßnahmen, die vor allem die Außenhülle der nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal hat sich der Ausspruch &#8220;was lange währt, wird gut&#8221; bewahrheitet. Gingen doch vom Beginn der Sanierungsmaßnahmen an der Marienkirche in <a href="http://www.urlaubsland-thueringen.de/staedte/muehlhausen.html">Mühlhausen</a> am Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts bis zu deren heutigem Abschluss circa zwei Jahrzehnte ins Land. Nun aber sind weitestgehend alle erforderlichen Maßnahmen, die vor allem die Außenhülle der nach dem Erfurter Dom <strong>zweitgrößten Kirche Thüringens</strong> betrafen, abgeschlossen.</p>
<p>Der im höchsten Bereich der Mühlhausener Altstadt aufragende fünfschiffige gotische Sakralbau, der zu großen Teilen bereits im 14. Jahrhundert erbaut wurde, ragt jetzt in voller Schönheit wieder aus dem Bild der Stadtsilhouette heraus. Verantwortlich dafür ist vorrangig ihr 86,50 Meter hoher Mittelturm, der gleichzeitig <strong>der höchste Kirchturm des Freistaates Thüringen</strong> ist. Er, der seinen Turmhelm erst um das Jahr 1900 aufgesetzt bekam, wurde in den letzten Jahren komplett saniert. Daneben erhielt die Marienkirche ein neues Dach und ihre gesamte Außenhaut wurde gereinigt.</p>
<p>Von großer Bedeutung war die Restaurierung des südlichen Querhausgiebels und seines Skulpturenschmucks. Ist es doch die einzigartige Gestaltung dieses Giebels und seines reich profilierten Südportals, die hauptsächlich zur Berühmtheit der Marienkirche beitragen.<br />
Über die Brüstung eines Altans über der Bogengalerie dieses Portals wenden sich vier Gestalten einem imaginären Publikum zu. Bei ihnen handelt es sich um Kaiser Karl IV., seine Gemahlin und je einen Höfling und eine Hofdame.<br />
Diese an sich seltene Darstellung weltlicher Figuren an einem kirchlichen Gebäude und dazu noch an dessen exponierter Stelle erlangte noch dadurch einen einmaligen Charakter, dass sie eine jährliche Huldigung durch die Mitglieder des Rates der Reichsstadt Mühlhausen erhielten.<br />
Weitere Skulpturen, zu denen auch die der Heiligen Drei Könige gehören, umgeben die Kirchenpforte.</p>
<p>Die Kirche St. Marien, in der nur noch wenige Gottesdienste des Evangelischen Kirchenspiels abgehalten werden, wird seit längerem bereits als Museum des Zweckverbandes Mühlhäuser Museen und als Veranstaltungsort für Konzerte genutzt. Wer sie - aus welchem Anlass nun auch immer - künftig besucht, kann ihre imposante Erscheinung nun wieder in voller Pracht genießen.</p>
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