Was 1994 in bescheidenem Umfang begann, hat sich
zwischenzeitlich zu einem Markt mit einer ganz eigenen Atmosphäre
entwickelt, auf dem sich an die 60 bis 70 Stände über
das Altstadtzentrum zwischen Wenigemarkt, vorbei an der Krämerbrücke
bis hin zum Fischmarkt erstrecken. Töpferbetriebe aus verschiedenen
Bundesländern und sogar aus dem Ausland bieten hier ihre Erzeugnisse
an, deren umfangreiche Palette von der einfachen Vase über
die Keramik-Flöte bis hin zur lebensgroßen Skulptur reicht.
Am besten verkauft werden wohl die Gegenstände des täglichen
Gebrauchs wie Teller, Tassen und Müslischalen aber auch Designervasen,
exotische Gegenstände und liebevoll gestaltete Unikate finden
hier ihre Abnehmer.
Zunehmend moderne Designs begeistern vor allem die jüngere
Generation, während die "reiferen" Besucher meist
die traditionellen Formen und Muster bevorzugen.
Beim Bummel durch die Stände mit den vielfältigen
Handwerkserzeugnissen aus Ton und Keramik begleitet die zahlreichen
Besucher aus Nah und Fern das einmalige Ambiente der mittelalterlichen
Altstadt von Erfurt
. Die dabei gewonnenen Eindrücke werden
dann noch verstärkt durch verschiedene Schauvorführungen,
bei denen der Laie die Arbeit an der sich drehenden Töpferscheibe,
das akribische Bemalen von Gefäßen oder auch das Modellieren
von Skulpturen staunend beobachten kann.
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und Ereignisse in Thüringen »
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