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Für Ortsfremde vielleicht etwas irreführend,
befindet sich die Talsperre Auma nicht in unmittelbarer Nähe
der Kleinstadt
Auma, sondern westlich der Stadt Weida
in Ostthüringen. Sowohl der Stadt als auch der Talsperre gibt
das gestaute Flüsschen Auma ihren Namen, das sich kurz hinter
Weida mit dem gleichnamigen Gewässer vereint, um wenige Kilometer
weiter in die Weiße Elster zu fließen.
Von 1933 bis 1936 wurde die Talsperre Auma erbaut und diente dem
Hochwasserschutz und der Energieerzeugung. Ein Erddamm mit einem
Betonkern und eine 31 Meter lange Staumauer erheben sich mit einer
Kronenbreite von 3 Meter rund 14 Meter über der Talsohle um
etwa 600.000 Kubikmeter Wasser zu speichern.
Heute ist ihre Funktion zur Energieerzeugung eingestellt.
Dafür wird ihr Brauchwasser entnommen und sie dient verstärkt
der Freizeit und Erholung. Einen Rundweg um die Talsperre
Auma nutzen Wanderfreunde für erholsame Touren durch die bewaldete,
zum Teil als Naturschutzgebiet ausgewiesene Umgebung der Talsperre.
Eine schöne Liegewiese lädt zum Sonnenbaden ein und wer
auf eigene Gefahr auf Badefreuden nicht verzichten möchte,
kann auch dafür die Gelegenheit nutzen. Wer dagegen auf oder
am Wasser bleiben möchte, der kann den Verleih von Ruder- und
Tretbooten in Anspruch nehmen oder sich beim Angeln entspannen.
Westlich der Aumatalsperre befindet sich ein idyllisch gelegener
Naturcampingplatz, an den sich eine Wanderherberge mit 32 Betten
anschließt. Ein Kinderspielplatz, ein Volleyballplatz sowie
ein Fitness- und ein Tischtennisraum stehen den Jüngsten und
den sportlich ambitionierten Gästen zur Verfügung. Vom
Campingplatz aus lässt sich zu Fuß oder mit diversen
Fortbewegungsmitteln die reizvolle Umgebung erkunden.
Gleich am Fuße der Staumauer befindet sich
mit dem Technischen Denkmal des Eisenhammers ein altes Hammerwerk,
in dem von 1770 bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts manch
brauchbares Eisen geschmiedet wurde. Der relativ kurze Weg in die
Stadt Weida schafft die Gelegenheit zum Besuch der Osterburg,
deren 54 Meter hoher Bergfried mit seinen mehr als fünf Meter
dicken Mauern zu den ältesten und mächtigsten Türmen
Deutschlands gehört.
Interessante Einblicke in das alte Handwerk der Lohgerberei sind
im Schaudenkmal Friedrich Francke zu erlangen und als ein
weiteres Technisches Denkmal zeigt sich das Oschütztalviadukt,
eine im Jahr 1884 erbaute Pendelpfeilerbrücke. Sehenswert ist
ebenfalls die Ruine der bereits 1229 erstmals erwähnten gotischen
Widenkirche.
Die abwechslungsreiche Landschaft des Thüringer
Vogtlands hält neben zahlreichen Wander- und Radwanderwegen
viele alte Burgen
und Schlösser sowie Klöster
und Kirchen als Ausflugsziele bereit. Ganz ohne diese, jedoch
nicht weniger interessant, zeigt sich der zwischen Auma und Zeulenroda
verlaufende Planetenwanderweg,
der dem Wanderer hilft, seine astronomischen Kenntnisse zu erweitern.
Dagegen widmet sich der 40 Kilometer lange Kresse-Wanderweg
zwischen Auma und Nitschareuth der Geschichte und den Abenteuern
des im frühen 17. Jahrhundert seine Spuren hinterlassenden
Bauerngenerals Georg Kresse.
Schließlich sei noch eine weitere Talsperre dieser Gegend,
die Trinkwassertalsperre Weida, erwähnt.
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Unterkünfte im Vogtland bei der Aumatalsperre
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Bei diesem 4 Sterne Superior Hotel
handelt es sich um das erste Biohotel in Thüringen. Das
Biohotel zeichnet sich durch seine unmittelbare Lage am zauberhaften
Stausee von Zeulenroda und die konsequente Ausrichtung auf die
Aspekte Bio und Gesundheit aus. |
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