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In dem aus insgesamt fünf unterschiedlich
großen Stauseen bestehende Talsperrensystem Obere Saale, das
auch als Thüringer
Meer oder Saalekaskade
bekannt ist, befindet sich zwischen der Bleilochtalsperre
und der Talsperre Hohenwarte die Talsperre Burgkhammer.
Nachdem die hier gestaute Saale die als Oberbecken dienende Bleilochtalsperre
nach dem Betrieb des Pumpspeicherwerks Bleiloch am Fuß deren
Staumauer verlässt, sammelt sich ihr Wasser erneut im so genannten
Unter- oder Ausgleichsbecken der anschließenden kleineren
Talsperre Burgkhammer. Diese wurde zwischen 1930 und 1932 erbaut
und besitzt ein 19 Meter über der Talsohle befindliches begehbares
Absperrbauwerk, das teilweise aus einer Betonstaumauer und zum Teil
aus einem Erddamm mit einem Kern aus Lehm und Beton besteht.
Der Stauraum der Talsperre Burgkhammer fasst reichlich sechs
Millionen Kubikmeter Wasser, welches zum Betrieb eines Laufwasserkraftwerks
mit einer Leistung von 2,16 Megawatt genutzt wird.
Neben der Funktion der Energieerzeugung dient die Talsperre der
Niedrigwassererhöhung aber auch dem Hochwasserschutz. Die Hochwasserentlastung
wird durch drei auf der Krone angebrachte absenkbare Fischbauchklappen
reguliert.
Die Talsperre
Burgkhammer zeigt bei Betrachtung aus der Vogelperspektive eine
von viel Wald umgebene langgezogene Form, die vor dem Erreichen
der Staumauer einen 180 Grad-Bogen bildet. Der an dem Talsperrensystem
entlang führende Saale-Radwanderweg verläuft entlang der
Burgkhammer Talsperre ab der Staumauer der Bleilochtalsperre über
eine wasserferne idyllische Nebenstrecke bis hinter die Ortschaft
Isabellengrün, um danach über einen Anstieg auf seiner
Hauptstrecke die Gemeinde Burgk mit dem malerischen Jagd-
und Lustschloss Burgk zu durchqueren. Es zählt mit seinen
mittelalterliche Wehranlagen und der Schlosskapelle mit einer Silbermann-Orgel
zu den vielen sehenswerten Bauwerken entlang des Laufs der Saale.
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