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Am Nordrand vom Naturpark
Thüringer Schiefergebirge-Obere Saale beschließt
die Talsperre Eichicht, als letzte der im Verbund vereinten
fünf aufeinander folgenden Talsperren am Oberlauf der Saale,
die Saalekaskade.
Umgeben von mit Wäldern und Wiesen begrünten Hügeln
hat die Talsperre Eichicht die Form eines verbreiterten Flusses.
Erbaut in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs dient sie als
Unterbecken für die beiden Pumpspeicherwerke Hohenwarte I und
II, die aus der Talsperre Hohenwarte und einem separaten Oberbecken
gespeist werden.
Die etwa 14 Meter über die Talsohle ragende Staumauer ist 215
Meter lang und begehbar. Der Speicherraum fasst reichlich fünf
Millionen Kubikmeter Wasser, welches dabei eine Fläche von
circa 70 Hektar einnimmt.
Beim Verlassen der Talsperre Eichicht betreibt die gestaute Saale
ein Laufkraftwerk mit einer Leistung von 3,4 Megawatt.
In Verbindung mit der vor ihr liegenden Talsperre
Hohenwarte bildet die Eichichter Talsperre ein ideal zu nennendes
Gebiet für Wanderer und Naturfreunde, in dem auch Angler, Wassersportler
und Gleitschirmflieger auf ihre Kosten kommen.
Die Saale setzt ihren Weg nach dem Durchlaufen der Saalekaskade
über die Einheitsgemeinde Kaulsdorf, zu der auch der Ortsteil
Eichicht gehört, in Richtung Saalfeld
fort.
Auf dem Schlossberg von Eichicht thront ein kleines aber anspruchsvoll
renoviertes, unter Denkmalschutz stehendes Schloss über der
Saale. Sehenswert ist auch die unterhalb des Schlosses befindliche,
im Jahr 1720 geweihte Marienkirche.
Nicht weit ist der weitere Weg von der Talsperre Eichicht zur Stadt
der Feengrotten
nach Saalfeld, in der aber auch die Altstadt mit ihren Stadttoren,
das Stadtmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster oder die Burgruine
Hoher Schwarm zu den touristischen Sehenswürdigkeiten zählen.
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