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Talsperre Weida in Thüringen

Runde 57 Kilometer legt das Flüsschen Weida auf seinem Weg von der Quelle bei Pausa im sächsischen Vogtland bis zur Mündung kurz hinter der Stadt Weida in die Weißen Elster zurück. Auf diesem Weg wird der kleine Fluss zuerst von der Talsperre Zeulenroda und nur etwa zwei Kilometer nach deren Verlassen von der Talsperre Weida am Weiterfließen gehindert und in zwei Speichervolumen von reichlich 30 Millionen beziehungsweise 9,7 Millionen Kubikmeter Wasser gestaut.
Die zuletzt genannte Talsperre wurde in den Jahren von 1949 bis 1956 erbaut und stellt der Weida einen etwa 30 Meter hohen Damm in Form einer Staumauer aus Beton in den Weg, der den Fluss zu einem 93 Hektar großen Gewässer mit einer maximalen Tiefe von ungefähr 22 Meter anschwellen lässt.
Die Talsperre Weida dient dabei der Trinkwasserversorgung und gleichzeitig als Hochwasserschutz. Bedingt durch diese Nutzung sind Freizeitaktivitäten - außer Angeln - an und auf ihr nicht gestattet. Und selbst die Angelfreunde dürfen ihre Aktivität nicht vom Boot aus, bei Nacht oder durch das Eis ausleben und müssen Zander, Karpfen oder Forelle vom Ufer aus an den Haken bekommen. Dennoch ist die Weidatalsperre ein beliebtes Ausflugsziel während eines Thüringenurlaubs. Schließlich kann man sich auch am Ufer des Stausees entspannen oder Exkursionen in das Umland unternehmen.

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Westlich der Weidatalsperre befindet sich mit der Kleinstadt Auma, die einen mit hübschen Bürgerhäusern und einem 1790 erbauten Rathaus umsäumten Marktplatz und eine Kursächsische Postmeilensäule besitzt, der Ausgangspunkt des Planetenwanderwegs. Dieser überquert nach dem Ort Merkendorf den südlichen Ausläufer der Talsperre und endet danach hinter Weißendorf am Erlebnisbad "Waikiki". Der knapp 12 Kilometer lange Planetenwanderweg führt dabei durch ein stark verkleinertes Modell unseres Sonnensystems und dient gleichzeitig als ein mit Informationstafeln zu Flora und Fauna versehener Naturlehrpfad.
Das Erlebnisbad "Waikiki" mit Sport-, Tropen- und Saunabad gehört zur Stadt Zeulenroda-Triebes. Beeindruckend sind sein Tropenbad mit innen- und außenliegenden Solebecken sowie die zahlreichen Attraktionen und der weiträumige Ruhebereich. Ein Kinderland, ein Wellnessbereich und gastronomische Einrichtungen komplettieren diese beliebte Freizeiteinrichtung.

Etwa zehn Kilometer nordöstlich der Weidatalsperre lohnt im Städtchen Weida vor allem der Besuch der im 12. Jahrhundert angelegten, militärischen Befestigungsanlage der Osterburg. An dem auf deren Gelände stehenden Gedenkstein ist nachzuvollziehen, wie weit der Eispanzer während der Elstereiszeit nach Süden vorgedrungen ist.

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Unterkünfte im Umland der Talsperre Weida

Hotel in Zeulenroda-Triebes / Vogtland

Bio-Seehotel

Bei dem 4* Hotel handelt es sich um das erste Biohotel in Thüringen. Die ökologische und naturverbundene Ausrichtung des Biohotels wird unter anderem durch die einmalig idyllische und naturnahe Lage direkt am Stausee in Zeulenroda unterstrichen.

 



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