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Am Südwesthang vom Thüringer
Schiefergebirge entspringen die zwei Quellbäche der Werra,
die sich nach wenigen Kilometern vereinen, um sich dann zwischen
Thüringer
Wald und der Rhön
auf ihren etwa 300 Kilometer langen Weg bis zur Vereinigung mit
der aus südwestlicher Richtung kommenden Fulda zu begeben.
Die Landschaft des Ober- und Mittellaufs, der bis auf einen kurzen
Abstecher nach Hessen ausschließlich im Bundesland Thüringen
liegt, ist geprägt von zahlreichen Bächen und kleinen
Flüssen. Nachdem die Werra im weiteren Verlauf den Eisenacher
Stadtteil Hörschel passiert hat, an dem übrigens der Rennsteig
seinen Anfang nimmt, verlässt sie kurz hinter Treffurt das
Gebiet Thüringens, um ihren Lauf am Rand des Hainich
auf hessischem Territorium bis hinein nach Niedersachsen fortzusetzen,
wo sie sich in Hannoversch Münden mit der Fulda zu der in die
Nordsee fließenden Weser vereint.
Bis ins Mittelalter galt die heutige Werra als
Oberlauf der Weser und erst mit dem Entstehen der neuhochdeutschen
Sprache erfolgte ihre Trennung in Werra und Weser. Während
die Werra besonders im Ober- und Mittellauf noch recht viele naturnahe
Gewässerstrecken aufweist, gilt sie als ein stark durch Versalzung
belasteter Industriefluss. Grund hierfür waren die großen
Einleitungsstellen von Salzwasser, unter anderem bei Dorndorf und
Heringen, die durch den Abbau und die Aufbereitung der hier gewonnenen
Kalisalze entstanden und vor allem durch Auswaschungen immer noch
entstehen.
Als wesentlichste zukunftsnahe Projekte zur weiteren Verbesserung
dieses für Thüringen
wichtigen Fließgewässers gelten die Wiederherstellung
der ökologischen Durchgängigkeit, für die vor allem
der ökologische Umbau des Hochwasser-Rückhaltebeckens
Grimmelshausen von Bedeutung ist und die Förderung der naturverträglichen
Nutzung der Auen und der Uferrandstreifen.
Während die Werra bis zum Jahr 1939 annähernd
400 Jahre für die Flößerei benutzt wurde, dient
sie heute in mehreren Wasserkraftwerken der Energieerzeugung. Weite
Bereiche ihres Oberlaufes besitzen eine gute Wasserqualität,
so dass sich hier Forellen und Äschen zu Hause fühlen.
Beginnend von Themar in Thüringen bis zur Wesermündung
ist die Werra heute für das Wasserwandern mit Booten aller
Art vom Kanu bis zum Schlauchboot erschlossen. Außerdem führt
am Ufer des Flusses der markierte Werratal-Radweg entlang.
Widmen wir uns nun noch etwas näher dem Verlauf
der Werra auf dem Gebiet Thüringens.
Oberhalb von Eisfeld, am Südhang des Eselsbergs liegt in etwa
800 Meter Höhe die eigentliche Werraquelle. Etwa sieben Kilometer
davon entfernt entspringt der zweite Quellbach Saar in der Nähe
von Sigmundsburg auf etwa gleicher Höhe. Danach erreicht die
vereinigte Werra Hildburghausen
und passiert wenig später am Zusammenfluss mit der wasserreichen
Schleuse die Kirchenruine St. Marien von Kloster Veßra. Nach
dem Passieren des bereits erwähnten Hochwasserrückhaltebeckens
Grimmelshausen fließt ihr die Hasel zu um kurz danach die
Theater- und
Kulturstadt Meiningen zu erreichen.
Auf dem weiteren Weg zwischen Thüringer Wald und Rhön
fließt die Werra in nur wenigen Kilometer Entfernung am einzeln
stehenden Dolmar vorüber, einen 740 Meter hohen Berg, der durch
die Gräberfunde aus der Bronzezeit als Naturdenkmal gilt.
Hinter Bad
Salzungen fließen ihr mit der Felda und der Ulster die
zwei wichtigsten Nebenflüsse aus der Rhön zu. Hier quert
die Werra erstmals hessisches Gebiet, verläuft wenig später
für einige Kilometer als Grenzfluss zwischen Thüringen
und Hessen und wendet sich danach, an Eisenach
und Creuzburg
vorüber fließend auf den Nationalpark
Hainich zu. Kurz darauf verlässt sie unterhalb des Heldrasteins
das Bundesland Thüringen, bleibt jedoch bis auf die letzten
Kilometer ihres Laufes immer in der Nähe ihres "Ursprungslandes".
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und Seen »
Unterkünfte in der Nähe der Werra
(3 Superior)
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Der Gasthof befindet sich im staatlich
anerkannten Erholungsort Floh-Seligenthal, im Südwesten
des Thüringer Waldes. Der Urlaubsort und das Hotel zeichnen
sich durch die unmittelbare Nähe zum beliebten Wanderweg
Rennsteig und ohnehin zauberhafte Landschaft aus. |
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Das ehemalige Stadtschloss eröffnete
im Jahr 2006 nach einer umfassenden Renovierung seine Pforten
als 4*
Wellnesshotel. Im ruhigen und waldreichen Norden
von Bad Liebenstein gelegen, ist es der ideale Anlaufpunkt für
einen Wellnessurlaub im Thüringer Wald. |
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Dieses Hotel
im Herzen des ältesten Heilbades von Thüringen wurde
im Jahr 2007 liebevoll saniert und begrüßt seine
Gäste unmittelbar an der Esplanade, der Flaniermeile von
Bad Liebenstein. Der Kurort selbst erstreckt sich am Westrand
des Thüringer Waldes. |
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Die familiengeführte
Pension ist in einer Jugendstil-Villa im Kurpark von Bad Liebenstein
untergebracht. Ruhig gelegen und von einem großen Grundstück
umgeben, bestehen hier ideale Voraussetzungen für einen erholsamen
und entspannenden Urlaub in Bad Liebenstein. |
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Das empfehlenswerte 4 Sterne Wellnesshotel
befindet sich in einer zentralen Lage inmitten der Lutherstadt
Eisenach. Hier, nördlich des Thüringer Waldes
können Sie die Seele bei vielfältigen Wellness- und
Beautyanwendungen richtig baumeln lassen. |
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