Thüringen
Urlaub in Thüringen
 
 

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Urlaub in Thüringen in der Goldenen Aue

 
Blick von der Burg Kyffhausen in die Goldene Aue und zum Harz
Goldene Aue und Harz

Abraumhalde bei Nordhausen am Westrand der Goldenen Aue
Abraumhalde bei Nordhausen

Blick vom Kyffhäuserdenkmal in die Goldene Aue von Sachsen-Anhalt
Blick in die Goldene Aue
 
Die Goldene Aue ist eine überaus fruchtbare Ebene, die sich im Norden und Nordosten des Bundeslandes Thüringen erstreckt. Sie wird im Norden von den südlichen Ausläufern des Harzes und im Süden durch den Höhenzug der Windleite sowie den Kyffhäuser begrenzt. Von West nach Ost läßt sich die Ausdehnung der Goldenen Aue in etwa auf das Gebiet zwischen den Städten Nordhausen und Sangerhausen eingrenzen. Der westliche Teil der Goldenen Aue liegt somit auf dem Territorium des Bundeslandes Thüringen, wohingegen sich der östliche Teil bis nach Sachsen-Anhalt erstreckt.

Der markanteste Fluss ist die Helme. Sie entspringt in dem zum Eichsfeld gehörenden Ohmgebirge und durchfließt die Goldenen Aue von West nach Ost. In Sachen-Anhalt wird sie zu einem kleinen See gestaut, bevor sie nach Thüringen zurück fließt und schließlich in die Unstrut mündet.

Den Namen Goldene Aue verdankt diese Region übrigens der ausgesprochenen Fruchbarkeit ihres Bodens. Sie zählt zu den ertragreichsten Regionen in der gesamten Bundesrepublik. In der Landwirtschaft hat insbesondere der Anbau von Getreide eine lange Tradition. So erstrahlte schon in früheren Jahrhunderten zur Erntezeit fast die gesamte Region in den leuchtenden goldenen Farbtönen des reifen Getreides, was sich heute auch in dem Namen Goldene Aue widerspiegelt.

 
Ebenso, wie das Thüringer Becken war auch die Goldene Aue aufgrund ihrer fruchbaren Böden bereits früh besiedelt. In der Umgebung der Gemeinde Auleben gibt es Hinweise auf jungsteinzeitliche und bronzezeitliche Besiedlung. Jedoch entwickelten sich im Gegensatz zum Thüringer Becken hier kaum größere Städte.

In diesem Zusammenhang ist lediglich die Stadt Nordhausen zu erwähnen. Der Nordhäuser Dom, der sowohl romanische, als auch gotische Elemente enthält, gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Goldenen Aue. Obwohl der Übernachtungstourismus eine eher untergeordnete Rolle spielt, ist die Region mit ihren zahlreichen Rittergütern und Schlössern sowie den angrenzenden Höhenzügen ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Allen voran sind das Humboldtsche Schloss in Auleben, das Schloss Heringen/Helme, die ehemaligen Rittergüter bei Auleben sowie die Klosterruine Walkenried bei Werther zu erwähnen.

Das Umland von Auleben zeichnet sich aber auch durch eine Gipskarstlandschaft mit unverwechselbarer Tier- und Pflanzenwelt aus. Darüber hinaus führt die Ferienstraße Deutsche Fachwerkstraße durch das Gebiet der Goldenen Aue. In dem östlichen Teil, das zu Sachsen-Anhalt gehört, wird die Goldene Aue auch von der Straße der Romanik durchquert. Somit bestehen auch in dieser beliebten Ausflugsregion vielseitige Möglichkeiten für einen Urlaub in Thüringen.

 

   
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