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Ein Besuch im Erlebnisbergwerk Merkers bietet
drei Stunden Aufenthalt unter Tage, eine 20 Kilometer lange Rundfahrt
durch oft verschlungene, dunkle Strecken eines riesigen Grubenfeldes,
die Faszination eines weltweit einzigartigen Schatzes der Natur
und weitere spektakuläre Eindrücke von der Arbeitswelt
der Bergleute.
Nahe der thüringisch-hessischen Grenze, am Nordrand des Biosphärenreservats
Rhön und südwestlich von Eisenach
gelegen, befindet sich dieses bis vor etwa 10 Jahren noch in Betrieb
befindliche Bergwerksunternehmen.
Täglich, außer am Montag, versammeln sich vor Beginn
der jeweils zwei Führungen zahlreiche interessierte Gäste
am modernen Informations- und Besucherzentrum, in dem auch Konferenzräume
und ein Restaurant untergebracht sind, um eine erlebnisreiche Tour
anzutreten.
Mit Kittel, Helm und Geleucht ausgestattet, geht
es mit dem Förderkorb innerhalb von 90 Sekunden in 500 Meter
Tiefe hinab.
Auf der Rundfahrt unter Tage, die von erfahrenen Bergleuten und
deren Erläuterungen begleitet wird, werden sechs Stationen
angefahren.
Zu diesen gehört der wie eine Halle wirkende Großbunker,
der zur Speicherung von bis zu 50.000 Tonnen Salz diente. Er beherbergt
mit einer Länge von 250 Meter und bis zu 17 Meter Höhe
den größten, je unter Tage eingesetzten Schaufelradbagger
der Welt. Daneben dient er wegen seiner hervorragenden Akustik,
seiner Größe und einer gleich bleibenden, angenehmen
Temperatur von +24°C als Konzert- und Veranstaltungssaal.
Im historischen Goldraum, den im April 1945 der amerikanische General
Eisenhower persönlich besuchte, lagerten zum Ende des zweiten
Weltkrieges die deutschen Gold- und Devisenbestände sowie ausgelagerte
Kunstschätze aus den Berliner Museen. Bilder und kurze Filmberichte
informieren über die damit zusammenhängenden Geschehnisse
der damaligen Zeit.
Bevor am tiefsten Punkt der Befahrung die berühmte, einmalige
Kristallgrotte erreicht wird, werden in einer Ausstellung
Gerätschaften und Grubenfahrzeuge sowie Zeugnisse von der Entwicklung
des Bergbaus präsentiert.
In der etwa 10 Meter hohen Kristallgrotte haben sich riesige, natürlich
gewachsenen Steinsalzkristalle ausgebildet. Hier erfährt die
Untertage-Tour bei einer Licht- und Musik-Show ihren Höhepunkt.
Nach einem anschließenden kurzen Aufenthalt an der tiefsten
Bar der Welt, führt die Rundfahrt zurück zum Schacht und
ans Tageslicht.
Dieses, mit gutem Gewissen einmalig zu nennende
Erlebnis, kann mit dem Besuch weiterer Ausflugsziele in der näheren
Umgebung verbunden werden. Dafür kämen beispielsweise
der Zwergenfreizeitpark bei und der Wasserfall
in Trusetal ebenso in Frage wie das Keltenbad in Bad
Salzungen, das mit einem Salztopf und dem Druidenbecken
auf erlebnishungrige Wasserratten wartet.
An die Sperranlagen der ehemaligen DDR an der innerdeutschen Grenze
erinnert das Grenzmuseum "Point Alpha" im südwestlich
von Merkers gelegenen Geisa.
Ein letzter Tipp für Familien mit Kindern unter 10 Jahren.
Da letztere leider nicht mit in das Erlebnisbergwerk einfahren durften,
wäre für sie der Besuch im Miniaturpark "mini-a-thür"
bei Ruhla, mit 70 bedeutenden Bauten Thüringens und einem Spielplatz
sowie Wiesen, Bächen und Teichen, sicher mehr als ein willkommener
Ersatz.
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Unterkünfte im Umland des Erlebnisbergwerk Merkers
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Das mit 4 Sternen ausgezeichnete
Wellnesshotel befindet sich in einer zentralen Lage inmitten
der Lutherstadt Eisenach. Hier, unterhalb der Wartburg
und nördlich des Thüringer Waldes können Sie
die Seele bei vielfältigen Wellness- und Beautyanwendungen
richtig baumeln lassen. |
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