|
Die Marienglashöhle - ein ehemaliges
Bergwerk im Thüringer
Wald - liegt nur wenige hundert Meter hinter dem Ortsausgang
von Friedrichroda unmittelbar an der Bundesstraße B88, die
den Thüringer Luftkurort
Friedrichroda und Luftkurort
Tabarz miteinander verbindet. In ihr kann der Besucher im Verlauf
täglich stattfindender Führungen in die Welt zauberhafter
Gipskristalle, sogenannter Selenite, eintauchen und in Verbindung
damit auch viel Interessantes über den Bergbaubetrieb vergangener
Zeiten erfahren.
Im Jahr 1778 begann hier unter Tage nach einer
vergeblichen Suche nach Kupferschiefer der Gipsabbau, bei dem sechs
Jahre später das Schmuckstück der Marienglashöhle,
die Kristallgrotte, entdeckt wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts
wurde der Abbau des immer weniger werdenden Marienglases untersagt,
bis schließlich 1903 auch der Gipsabbau eingestellt wurde.
Nach einer Nutzung als Schaubergwerk verfiel ein Teil der Stollen.
Erst ab 1968 wurde die Marienglashöhle neu erschlossen und
mit einem separaten Ausgangsstollen versehen.
Der Name der Marienglashöhle leitet sich von
den bis zu 90 cm langen glasklaren Gipskristallen ab, die wegen
ihrer bezaubernden Reflexionseffekte neben der Verwendung für
Leuchter, Altäre und Gemälde in zu Blättchen gespaltener
Form auch für die Veredlung von Marienbildnissen und Reliquien
eingesetzt wurden.
Beim Gang durch den über 100 Meter langen Eingangsstollen kann
der Besucher in den Lücken der Ausmauerung sehr deutlich die
unterschiedlichen Gesteinsschichten am Nordrand des Thüringer
Waldes betrachten. In der Kristallgrotte selbst, einem natürlich
entstandenen Hohlraum, ist das faszinierende Glitzern der Gipskristalle
zu bewundern, deren Entstehung und früherer Abbau während
der Führungen anschaulich erläutert wird. Für eine
kurze Zeit kann auch das entstehende Farbspiel, welches durch einen
künstlich angelegten kleinen Wasserfall erzeugt wird, betrachtet
werden.
In der darunter liegenden Sohle befindet sich ein Höhlensee,
bei dessen Überquerung auf einem Laufsteg die Effekte der Wasserspiegelung
überraschen.
Übrigens sind filmen und fotografieren in der Höhle erlaubt.
In der Marienglashöhle finden neben weihnachtlichen
Konzerten auch standesamtliche Trauungen statt. Im Funktionsgebäude
der Anlage können Schauvorführungen in einem Glasbläserstudio
erlebt und Mineralien gekauft werden. Darüber hinaus wird auch
eine gastronomische Versorgung angeboten.
Wer die Marienglashöhle bei Friedrichroda
besucht, dem ist auch ein Bummel über die zwischen Kirchplatz
und Hauptstraße befindliche Flaniermeile des Luftkurorts zu
empfehlen. Auch die umliegenden Orte wie Tabarz oder Brotterode
sind ohne Zweifel einen Besuch wert. Von beiden Orten aus sind die
Sommerrodelbahn am kleinen Inselsberg mit einer Bungee-Trampolin-Anlage,
der 916 Meter hohe Große Inselsberg und auch das Klettergebiet
im Lauchagrund gut erreichbar.
Und natürlich werden hier im Thüringer Wald in der kalten
Jahreszeit die verschiedensten Wintersportarten für Groß
und Klein zu einem erholsamen Urlaubsvergnügen. Zu diesem ZWeck
warten zahlreiche Hotels
und Wellnesshotels im Thüringer Wald mit abwechslungsreichen
Arrangements auf.
Zurück zur Übersicht: Höhlen
und Bergwerke »
Unterkünfte im Umland der Marienglashöhle
(4 Sterne)
 |
|
Das Urlaubshotel und Wellnesshotel
befindet sich am Kurpark des Luftkurortes Friedrichroda. Das
im Thüringer Wald gelegene Hotel besticht unter anderem
durch einen etwa 1.600 m² großen Wellnessbereich
sowie eine ruhige und dennoch zentrale Lage in Friedrichroda. |
(4 Sterne)
 |
|
Das familiäre Hotel befindet
sich im Kneipp-Kurort Tabarz, im nördlichen Teil des Thüringer
Waldes. Neben der zentralen Lage im Herzen des Kurortes zeichnet
sich das Hotel ebenso, wie der gesamte Erholungsort durch seine
idyllische Lage am Fuße des Inselbergs aus. |
(mit 4 Sternen ausgezeichnet)
 |
|
Das 4 Sterne Wellnesshotel liegt
im waldreichen Nordosten des ältesten Heilbades von Thüringen.
Untergebracht ist dieses, im Thüringer Wald befindliche
Wellnesshotel, im ehemaligen Stadtschloss von Bad Liebenstein,
das bereits im 17. Jahrhundert errichtet wurde. |
(4 Sterne Superior)
 |
|
Das exklusive Wellnesshotel zeichnet
sich durch eine zentrale und dennoch ruhige Lage im Herzen der
Residenzstadt Gotha aus. Dank der zauberhaften Lage durchqueren
Gäste des Hotels auf Ihrem Weg zum Schloss Friedenstein
oder zur Altstadt den romantischen Schlosspark. |
(4 Sterne)
 |
|
Das empfehlenswerte 4 Sterne Wellnesshotel
befindet sich in einer zentralen Lage inmitten der Lutherstadt
Eisenach. Hier, nördlich des Thüringer Waldes können
Sie die Seele bei vielfältigen Wellness- und Beautyanwendungen
richtig baumeln lassen. |
 |
|
Dieses Hotel
im Herzen des ältesten Heilbades von Thüringen wurde
im Jahr 2007 liebevoll saniert und begrüßt seine
Gäste unmittelbar an der Esplanade, der Flaniermeile von
Bad Liebenstein. Der Kurort selbst erstreckt sich am Westrand
des Thüringer Waldes. |
 |
|
Die familiengeführte
Pension ist in einer Jugendstil-Villa im Kurpark von Bad Liebenstein
untergebracht. Ruhig gelegen und von einem großen Grundstück
umgeben, bestehen hier ideale Voraussetzungen für einen erholsamen
und entspannenden Urlaub in Bad Liebenstein. |
|