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Das erste und einzige Goldmuseum Deutschlands befindet sich
in der kleinen thüringischen Gemeinde Theuern. Die Gemeinde
befindet sich zwischen der von der Autobahn A73 tangierten Stadt
Eisfeld im Westen und den Ortschaften Lauscha und Neuhaus am Rennweg
im Nordosten.
Das im Jahr 1997 eröffnete Goldmuseum wird gemeinsam von einem
Ehepaar betrieben. Der Ehemann der fachkundigen Familie besitz als
freiberuflicher Geologe eine Ausbildung als Geochemiker.
Täglich, außer im Monat November geöffnet, beschäftigt
sich das Goldmuseum Theuern weniger mit der Verarbeitung
des Goldes und den dabei produzierten wertvollen Produkten, als
mit seiner geologischen Entstehung und der Suche und Gewinnung dieses
edlen Metalls. Da dies alles leicht verständlich, sehr anschaulich
und unterhaltsam dargeboten wird, bietet das in einem Mühlengebäude
untergebrachte Museum auch und vor allem Familien mit Kindern ein
interessantes und lohnenswertes Ausflugsziel.
Selbstverständlich dient das Museum aber auch als Begegnungszentrum
für Fachleute und Hobby-Goldsucher. Überwiegend für
diesen Personenkreis, aber auch für Schüler und Studenten
werden spezielle Lehrprogramme und Vorträge angeboten. Darüber
hinaus organisiert das Museum Gruppenreisen nach Nordamerika, auf
denen natürlich die Suche nach Gold eine dominierende Rolle
spielt.
Die Ausstellung im Museum selbst erläutert anschaulich die
Entstehungsmöglichkeiten primärer Gold-Vorkommen und klärt
darüber auf, wie durch deren Verwitterung sogenanntes Seifengold
entsteht, was letztlich in reiner Form oder in Verbindungen als
Staub oder Körner in Bächen und Flüssen gefunden
werden kann. Über derartige Fundorte und die Möglichkeiten
diese zu erkennen, wird ebenfalls ausführlich informiert. Interessant
ist es dabei zu erfahren, dass es im Thüringisch-Fränkischen
Gebirge, im Vogtland, dem Lausitzer Bergland und in Mittelsachsen
auch heute noch dutzende Goldbäche gibt, die die Chance
bieten, Seifengold zu finden.
Natürlich fehlen auch nicht die Informationen und das entsprechende
Anschauungsmaterial zur Praxis der Goldgewinnung. Am Modell eines
Pochwerks wird dargestellt, wie seit jeher goldhaltiges Gestein
zerklopft wurde. Die Bruchstücke wurden anschließend
gewaschen und danach gesiebt. Zu sehen ist auch die dazu erforderliche
Goldgräberausrüstung.
Für besonders interessierte Personen besteht die Möglichkeit,
sich beim Museum für Kurse mit einer Dauer von 2,5 Stunden
bis ganztägig anzumelden. In deren Rahmen erfolgen Museumsführungen,
eine Einführung in die Technik des Goldwaschens, selbständige
Übungen und die praktische Tätigkeit an Originalfundstellen.
Entsprechende vorbereitende Literatur ist im Museumsshop erhältlich,
in dem neben Souvenirs und Schmuck auch Ausrüstungsgegenstände
und nützliche Utensilien angeboten werden.
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Unterkünfte im Umland von Theuern
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Das ehemalige Stadtschloss eröffnete
im Jahr 2006 nach einer umfassenden Renovierung seine Pforten
als 4*
Wellnesshotel. Im ruhigen und waldreichen Norden
von Bad Liebenstein gelegen, ist es der ideale Anlaufpunkt für
einen Wellnessurlaub im Thüringer Wald. |
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Dieses Hotel
im Herzen des ältesten Heilbades von Thüringen wurde
im Jahr 2007 liebevoll saniert und begrüßt seine
Gäste unmittelbar an der Esplanade, der Flaniermeile von
Bad Liebenstein. Der Kurort selbst erstreckt sich am Westrand
des Thüringer Waldes. |
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Die familiengeführte
Pension ist in einer Jugendstil-Villa im Kurpark von Bad Liebenstein
untergebracht. Ruhig gelegen und von einem großen Grundstück
umgeben, bestehen hier ideale Voraussetzungen für einen erholsamen
und entspannenden Urlaub in Bad Liebenstein. |
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