Ein wenig außerhalb von Oberhof,
am sogenannten Rondell, wurde beginnend ab dem Jahr 1970 der Rennsteiggarten
eingerichtet. Mit Unterstützung von Wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität
Jena und Mitarbeitern deren zugehörigen Botanischen Gartens,
entstand im Laufe der Jahre auf 7 Hektar Fläche eine wunderschöne
Gartenanlage, die in verschiedenen Bereichen und Themengärten
an die 4.000 Gebirgspflanzen präsentiert.
Auf einem im Jahr 2005 fertiggestellten stufenlosen Rundweg, können
die Besucher vom Kind über den Erwachsenen bis zum Rollstuhlfahrer
nunmehr problemlos zwischen dem Eingang und dem höchsten Punkt
des Rennsteiggartens, dem Pfanntalskopf, die Pflanzenwelt
der Gebirge Europas, Asiens, Amerikas, Neuseelands und der Arktis
erleben.
Unter hervorragenden klimatischen Bedingungen, auf einer Höhe
von 860 Meter über NN, erlauben eine jährliche Durchschnittstemperatur
von nur +4,2°C, überdurchschnittliche Niederschlagsmengen
und eine drei bis vier Monate geschlossene Schneedecke die Zucht
und Erhaltung mehr oder weniger bekannter Gebirgspflanzen.
In Teilbereichen, wie dem künstlich angelegten Hochmoor,
dem Naturschutzgarten mit geschützten Pflanzenarten Thüringens,
dem Rhododendrengarten oder dem Heilkräutergarten sind
besondere Pflanzengruppen konzentriert.
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