Bei einem Besuch des täglich außer montags
geöffneten Museums in der Burg Posterstein sind in den einzelnen
barocken Räumen Ausstellungen zur Geschichte der Burg und der
Region um die Gemeinde Posterstein sowie zum Kunsthandwerk zu sehen.
Ein zweiter Ausstellungskomplex beschäftigt sich mit der Geschichte
des Musenhofs der Herzogin von Kurland und den ursprünglich
dort etablierten Sammlungen.
Ein Blick ins Burgverlies und der Aufstieg auf den 25 Meter hohen
Bergfried, von dessen Aussichtsplattform sich ein schöner Rundblick
ins Altenburger Land ergibt, runden die Erkundung der Burg
Posterstein ab. Die Besichtigung der zur Anlage gehörenden
Burgkirche sollte auf keinen Fall ausbleiben. Altar, Kanzel
und Empore sind mit einem üppigen barocken Holzschnitzwerk
verziert, welches wahrscheinlich gegen Ende des 17. Jahrhunderts
von dem Künstler Johannis Hopf geschaffen wurde. Ein Nachweis
besteht darüber jedoch nicht. Filigrane Ornamente sind mit
christlichen Symbolen verbunden und zusätzlich mit den Familienwappen
der auftraggebenden Personen verziert.
Die Möglichkeit zum Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten
in der Umgebung von Posterstein ist unter anderem in den Städten
Ronneburg,
Schmölln
und Gera gegeben. Ronneburg lädt zum Besuch des vorderen und
hinteren Schlosses mit dem restaurierten Rittersaal und dem Schlossturm
ein. Aber auch die Fachwerkstruktur der Altstadtpassage und der
unter Denkmalschutz stehende Eisenbahnviadukt aus den Jahr
1864 sind durchaus sehenswert.
In Schmölln wartet der eiserne, 30 Meter hohe Ernst-Agnes-Turm
auf schwindelfreie Besteiger und das Knopf- und Regionalmuseum gewährt
interessante Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart der Herstellung
von Knöpfen aller Art.
In Gera schließlich ist der Marktplatz mit seinen Renaissance-Gebäuden
und dem dekorativen Hauptportal des Rathauses einen Besuch ebenso
wert, wie der in der Unterwelt der Stadt verborgene Geraer Höhler
oder der im Martinsgrund gelegene Tierpark mit einer Parkeisenbahn.
Zurück zur Übersicht: Schlösser
und Burgen » |