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Burgruine Hanstein in Thüringen

 

Die Burgruine Hanstein - eine der bekanntesten und schönsten Burgruinen Mitteldeutschlands - erhebt sich auf einer Felskuppe aus Buntsandstein im Dreiländereck der Bundesländer Thüringen, Hessen und Niedersachsen. Westlich von Heiligenstadt, unweit der Einmündung der Autobahn A38 in die A7, reckt die einstige Höhenburg Hanstein ihre gut erhaltenen Mauern weit über das Eichsfeld in die Höhe.
Ein erstes Zeugnis von einer an dieser Stelle befindlichen Burg existiert aus dem Jahr 1070, als Burg Hanenstein von Grund aus zerstört worden ist. Später wurde sie wieder aufgebaut, gelangte in kaiserlichen und erzbischöflichen Besitz und ging danach in den Besitz der Herren von Hanstein über.

 

Im 15. und 16 Jahrhundert erfolgten Erweiterungsbauten; stets hielt sie feindlichen Angriffen und Belagerungen stand. Im folgenden Jahrhundert verlegten die Familien von Hanstein ihre Wohnsitze in umliegende Dörfer und Rittergüter, so dass die Burg zunehmend verfiel. Obwohl um 1840 in den Gemäuern der Burg ein neuer Saal errichtet wurde, war der Verfall nicht aufzuhalten.
Erst Anfang des 20. Jahrhunderts sicherten Renovierungsarbeiten den Erhalt der Burg, der mit denkmalpflegerischen Sanierungsarbeiten ab 1985 vorläufig abgeschlossen wurde.

In jüngster Zeit ist die Burganlage Hanstein, die oberhalb des kleinen Ortes Rimbach liegt, gegen ein kleines Entgelt durchgehend von März bis November zu besichtigen. In den drei Wintermonaten ist dies nur an Wochenenden und Feiertagen möglich. Die leeren, in Stein gehauenen Fensterhöhlen zeugen davon, dass nur noch wenige der vielen Räume nutzbar sind. Eine gute Beschilderung erläutert dem Besucher ihre einstige Verwendung. Nur im Rittersaal kehrt anlässlich einiger Konzertaufführungen ab und zu noch neues Leben ein.
Begehbar geblieben ist der 24 Meter hohe Bergfried im Nordteil der Burg. Der enge und niedrige Treppenaufgang erscheint immer dann ein wenig abenteurlich, wenn sich auf- und absteigende Personen begegnen. Entschädigt für die damit verbundenen Mühen wird der Besucher allerdings am Ziel des Aufstiegs mit einem prächtigen Rundblick über das Eichsfeld, hinüber zur Jugendburg Ludwigstein und bei klarem Wetter bis zum Brocken im Harz.

Wie um viele alte Gemäuer ranken sich auch um die Burgruine Hanstein verschiedene Sagen, wie beispielsweise die vom Schatz am Hanstein und die von der Teufelskanzel. Dieser Sandsteinfelsen ist von der Burgruine Hanstein über den Ort Rimbach auf einem schönen Wanderweg zu erreichen. Von diesem, vom Teufel persönlich hier fallen gelassenen Felsen, ergibt sich ein schöner Ausblick auf die sich hufeisenförmig durchs Tal schlängelnde Werra, die Burg Ludwigstein und den Hohen Meißner. Auch besteht hier eine Einkehrmöglichkeit.
Nutzt der Wanderer für den Abstieg den Weg nach Lindewerra, so hat er dort noch die Gelegenheit, das kleine Stockmachermuseum zu besuchen.
Mit dem Besuch der Burgruine Hanstein lässt sich auch ein Abstecher zu den beiden in der Nähe befindlichen Museen zur Geschichte der Teilung Deutschlands verbinden. Hierbei handelt es sich um das Grenzmuseum Schifflersgrund und das Grenzlandmuseum Eichsfeld.
Ebenfalls ist das Heilbad Heiligenstadt mit seinen Fachwerkhäusern, dem Vital-Park und der Eichsfeld-Therme in wenigen Minuten Fahrzeit zu erreichen.

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Unterkünfte im Umland der Burgruine Hanstein

Hotel mit Wellness in Teistungen (4 Sterne)
Hotel im Südharz   Das 4-Sterne Wellnesshotel befindet sich im Norden von Thüringen und am Südrand des Harzes. Das Areal, welches das Hotel umgibt, erstreckt sich über eine Fläche von etwa 28 ha. Highlight des Hotels ist sicher die Bäder- und Saunalandschaft, die sich über 3.000 m² erstreckt.

Hotel in Heilbad Heiligenstadt
Hotel in Heilbad Heiligenstadt / Thüringen   Dieses Hotel in Heiligenstadt liegt in unmittelbarer Nähe zum idyllischen Kurpark und ist nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt des Soleheilbades entfernt. Das Hotel im Heilbad Heiligenstadt bietet in Zusammenarbeit mit einer Kurklinik zahlreiche Gesundheitsangebote an.

 

   
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