Im 15. und 16 Jahrhundert erfolgten Erweiterungsbauten;
stets hielt sie feindlichen Angriffen und Belagerungen stand. Im
folgenden Jahrhundert verlegten die Familien von Hanstein ihre Wohnsitze
in umliegende Dörfer und Rittergüter, so dass die Burg
zunehmend verfiel. Obwohl um 1840 in den Gemäuern der Burg
ein neuer Saal errichtet wurde, war der Verfall nicht aufzuhalten.
Erst Anfang des 20. Jahrhunderts sicherten Renovierungsarbeiten
den Erhalt der Burg, der mit denkmalpflegerischen Sanierungsarbeiten
ab 1985 vorläufig abgeschlossen wurde.
In jüngster Zeit ist die Burganlage Hanstein,
die oberhalb des kleinen Ortes Rimbach liegt, gegen ein kleines
Entgelt durchgehend von März bis November zu besichtigen. In
den drei Wintermonaten ist dies nur an Wochenenden und Feiertagen
möglich. Die leeren, in Stein gehauenen Fensterhöhlen
zeugen davon, dass nur noch wenige der vielen Räume nutzbar
sind. Eine gute Beschilderung erläutert dem Besucher ihre einstige
Verwendung. Nur im Rittersaal kehrt anlässlich einiger
Konzertaufführungen ab und zu noch neues Leben ein.
Begehbar geblieben ist der 24 Meter hohe Bergfried im Nordteil der
Burg. Der enge und niedrige Treppenaufgang erscheint immer dann
ein wenig abenteurlich, wenn sich auf- und absteigende Personen
begegnen. Entschädigt für die damit verbundenen Mühen
wird der Besucher allerdings am Ziel des Aufstiegs mit einem prächtigen
Rundblick über das Eichsfeld, hinüber zur Jugendburg Ludwigstein
und bei klarem Wetter bis zum Brocken im Harz.
Wie um viele alte Gemäuer ranken sich auch
um die Burgruine Hanstein verschiedene Sagen, wie beispielsweise
die vom Schatz am Hanstein und die von der Teufelskanzel. Dieser
Sandsteinfelsen ist von der Burgruine Hanstein über
den Ort Rimbach auf einem schönen Wanderweg zu erreichen. Von
diesem, vom Teufel persönlich hier fallen gelassenen Felsen,
ergibt sich ein schöner Ausblick auf die sich hufeisenförmig
durchs Tal schlängelnde Werra, die Burg Ludwigstein und den
Hohen Meißner. Auch besteht hier eine Einkehrmöglichkeit.
Nutzt der Wanderer für den Abstieg den Weg nach Lindewerra,
so hat er dort noch die Gelegenheit, das kleine Stockmachermuseum
zu besuchen.
Mit dem Besuch der Burgruine Hanstein lässt sich auch ein Abstecher
zu den beiden in der Nähe befindlichen Museen zur Geschichte
der Teilung Deutschlands verbinden. Hierbei handelt es sich um das
Grenzmuseum Schifflersgrund und das Grenzlandmuseum
Eichsfeld.
Ebenfalls ist das Heilbad Heiligenstadt mit seinen Fachwerkhäusern,
dem Vital-Park und der Eichsfeld-Therme in wenigen Minuten Fahrzeit
zu erreichen.
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und Burgen »
Unterkünfte im Umland der Burgruine Hanstein
(4 Sterne)
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Das 4-Sterne Wellnesshotel befindet
sich im Norden von Thüringen und am Südrand des Harzes.
Das Areal, welches das Hotel umgibt, erstreckt sich über
eine Fläche von etwa 28 ha. Highlight des Hotels ist sicher
die Bäder- und Saunalandschaft, die sich über 3.000
m² erstreckt. |
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Dieses Hotel
in Heiligenstadt liegt in unmittelbarer Nähe zum idyllischen
Kurpark und ist nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt
des Soleheilbades entfernt. Das Hotel im Heilbad Heiligenstadt bietet
in Zusammenarbeit mit einer Kurklinik zahlreiche Gesundheitsangebote
an. |
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