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Osterburg in Weida / Thüringen

Noch vor der ersten urkundlichen Erwähnung der heutigen Stadt Weida wurde innerhalb von 30 Jahren in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts das Feste Haus auf einem Bergsporn zwischen den beiden kleinen Flüssen Auma und Weida erbaut. In dieser militärischen Befestigungsanlage residierten die dem Vogtland ihren Namen gebenden Vögte von Weida über viele Generationen. Erst im 17. Jahrhundert erhielt die Burg den Namen Osterburg. In mehreren Kriegen teilweise zerstört, wurde sie immer wieder aufgebaut und erhielt so um das Jahr 1700 ihre jetzige Gestalt. Aus ihrer Entstehungszeit blieb im wesentlichen nur der Bergfried erhalten.

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Diesen, zu den mächtigsten Türmen Deutschlands zählenden Koloss, erreicht der Besucher der Burganlage nachdem er diese, vorbei am Höfischen Lustgarten durch den Eingang von der Aumaer Straße betreten hat. Über 176 Stufen kann der 54 Meter hohe Bergfried erklommen werden, dessen Mauerstärke am ersten Zinnenkranz 5,70 Meter beträgt. Neben der Aussicht auf die Kleinstadt Weida entlohnt auch ein Blick in die über 500 Jahre lang bewohnte Türmerstube für die Mühen des Aufstiegs. In ihr kann übrigens nach Vorbestellung für maximal zwei Personen ein Türmerfrühstück eingenommen werden!
Darüber hinaus hält das Innere des romanischen Bergfrieds eine ständige Ausstellung zur Archäologie der Burg und mit seinem 360°-Museum eine seltene Attraktion bereit. In einer Rundum-Projektion kann der Besucher hier aus der Vogelperspektive die landschaftliche Schönheit ehemaliger reußischer Residenzen bewundern.

An den Bergfried schließt sich das Alte Schloss an, das eine Galerie der Bildenden Kunst und einen Balkensaal mit einer ständigen Ausstellung über die Geschichte Weidas beherbergt. Im Balkensaal finden auch Trauungen statt.
Von einer zu besichtigenden Zelle im Erdgeschoss führt der Weg in den Gefängnisgarten, in dem früher die Gefangenen auf der Burg ihre Freigänge absolvierten. Über eine Treppenanlage ist von ihm aus der Lustgarten erreichbar.
Die Südseite des Innenhofes wird vom Remisenflügel begrenzt, in der unter anderem das Wappenzimmer, eine Bauernstube und ein Burgmodell untergebracht sind.

Im Innenhof selbst befinden sich ein Brunnen, der Lehmbackofen und der im mittelalterlichen Wurzgarten positionierte Eiszeitstein, der den Verlauf der Südgrenze des Skandinavischen Inlandeises während der Elstereiszeit markiert. Vom Westteil der Burgmauer aus ergibt sich ein schöner Ausblick auf die Stadt Weida.
Die Nordfront der Burganlage bildet das Neue Schloss mit dem Veranstaltungsraum des Moritzgewölbes, einem Kunstatelier sowie dem Amtsgerichtssaal und dem Rittersaal.
Im historischen Gewand empfängt die Wirtschaft zur Osterburg mit Speisen und Trank die einkehrwilligen Burgbesucher.

Ein Besuch der Osterburg lässt sich gut verbinden mit einem Bummel durch Weida, bei dem sicher das Rathaus, die Ruine der Widenkirche oder das Technische Schaudenkmal einer Lohgerberei die Aufmerksamkeit des Gastes erwecken. Unweit davon lädt die Talsperre Auma mit dem benachbarten Naturcampingplatz, einer schönen Liegewiese und einem Ruder- und Tretbootverleih zu einem erholsamen Aufenthalt ein.
Das nur etwa 10 Kilometer nördlich vom Standort der Osterburg liegende Gera hält mit dem malerischen Marktplatz und dessen Rathaus mit dem 57 Meter hohen Rathausturm und einem prächtigen Portal, den begehbaren Geraer Höhlern, ehemaligen Tiefkellern des Geraer Brauwesens und den im Martinsgrund liegenden schmucken Tierpark, von dem aus mehrere Wanderwege durch den Stadtwald führen, einige seiner Sehenswürdigkeiten für den Besucher bereit.
Und wer nicht so oft die Gelegenheit besitzt, das Thüringische Vogtland zu besuchen, der sollte die etwa 30 Kilometer Fahrt von Weida an die größte Ziegelbrücke der Welt, die Göltzschtalbrücke nicht scheuen - ihr Anblick verspricht ein ganz besonderes Erlebnis.

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