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Schloss Kochberg - Ziel der jährlichen Goethewanderung

Wo die Ausläufer des Thüringer Waldes die Landschaft am linken Saaleufer prägen, führt etwa 5 Kilometer nördlich von Rudolstadt von der nach Weimar führenden Bundesstraße B85 eine Landstraße in die Ortschaft Großkochberg. Hier, wo jährlich das Ziel der Goethewanderung von Weimar zum Schloss Kochberg liegt, besuchte einst sehr oft Johann Wolfgang von Goethe seine große Liebe Charlotte von Stein.
Das dreiflügelige Renaissanceschloss, das um 1600 sein heutiges Aussehen erhielt, war von 1733 an über mehr als zwei Jahrhunderte der Landsitz der Familie von Stein und verdankt seine Bekanntheit vor allem der zeitweisen Anwesenheit des großen Dichters. Dieser wird auch die Goethe-Erinnerungsstätte im Schloss gerecht, die unter anderem vier mit Möbeln und Kunstgegenständen aus dem Besitz Charlotte von Steins eingerichtete Räume präsentiert.

Das Schloss Kochberg hat durch den es vollständig umgebenden Wassergraben den Charakter eines Wasserschlosses erhalten. Die Gebäude sind in Form einer Burg angeordnet und besitzen im fünfstöckigen sogenannten Hohen Haus ihr wohl markantestes Bauwerk. Neben dem bereits erwähnten Museum beherbergt das Schloss ein Restaurant und eine Pension. Das Schloss-Museum empfängt im Sommerhalbjahr täglich außer montags seine Besucher.
Eine der beiden den Wassergraben überspannenden Brücken ist eine überdachte Holzbrücke, die zu dem am Eingang des Schlossparks gelegenen Liebhabertheater führt. Dieses, aus einem ehemaligen barocken Gartenhäuschen entstandene Kleinod, ist um das Jahr 1800 entstanden. Wie bereits zur damaligen Zeit finden in ihm jährlich bis zu 40 Theateraufführungen und Konzerte statt, die sich an die historische Aufführungspraxis anlehnen. Im liebevoll, mit einer von Hand marmorierten Papiertapete gestalteten Zuschauerraum finden 75 Besucher Platz.
Der anschließende Schlosspark präsentiert sich als prächtiger Landschaftspark nach klassisch-romantischem Vorbild. Zwischen alten Bäumen und verzweigten kleinen Gewässern laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Kleine architektonische Farbtupfer, wie ein Pavillon, ein Blumentheater, eine Grotte und eine Turmruine passen sich gut in die Landschaft des Schlossparks ein.

Im aus einigen hübschen Fachwerkhäusern und einigen Bauernhöfen bestehenden Großkochberg lohnt ein Blick in die von außen eher unscheinbare Dorfkirche. Überraschend reich ausgestattet, fallen vor allem der geschnitzte Flügelaltar und die barocke Kanzel ins Auge. Oberhalb von Ort und Schloss ergibt sich von dem auf dem 516 Meter hohen Hummelsberg befindlichen Luisenturm ein weiter Rundblick über die waldreiche Thüringer Landschaft. Wer danach den Thüringenwanderweg in Richtung Rudolstadt einschlägt, den führt sein Weg an der einsamen Kapelle Weitersdorf vorüber. In Rudolstadt kann dann der Heidecksburg oder mit den Rudolstädter Bauernhäusern dem ältesten Freilichtmuseum Deutschlands ein Besuch abgestattet werden. Ebenfalls auf den Spuren der Vergangenheit kann man im Flößerei Museum in Uhlstädt wandeln. Eine letzte Empfehlung zum Erkunden einer Sehenswürdigkeit in der Umgebung Großkochbergs, gilt der etwa 5 Kilometer östlich vom Ort bei Rödelwitz in einem dichten Buchenwald liegenden romantischen Burgruine Schauenforst. Mächtige, teils überwucherte Überreste der Burg und ein besteigbarer Turm mit schöner Aussicht auf den Hexengrund belohnen den hier verweilenden Wanderer.

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