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Eine der zahlreichen Möglichkeiten die landschaftlich
schönen Gebiete des Thüringer Vogtlands zu durchwandern,
bietet der knapp 40 Kilometer lange Georg-Kresse-Wanderweg.
Er führt den Wanderfreund auf gut beschilderten Wegen durch
ein überwiegend hügeliges Gelände mit einem als mittel
bis schwer angegebenem Schwierigkeitsgrad, der weniger aus krassen
Höhenunterschieden denn aus Problemen der Trittsicherheit herrührt.
Da es nicht jedermanns Sache ist, in seinem Urlaub
im Vogtland, fast 40 Kilometer am Stück zu absolvieren,
untergliedert sich der Georg-Kresse-Wanderweg in zwei Teilabschnitte,
auf denen Taten, Abenteuer und Legenden aus dem Leben des Bauerngenerals
Georg Kresse nachvollziehbar zu erleben sind.
Der erste Teil der Strecke führt von Auma
über Staitz nach Dörtendorf; der zweite Abschnitt verläuft
von Dörtendorf über Hohenleuben und Kühdorf nach
Nitschareuth.
Georg Kresse wurde 1604 in Dörtendorf,
nördlich von Zeulenroda-Triebes
geboren. Bis zum Dreißigjährigen Krieg lebte er hier
als friedfertiger Bauer, der dann durch die Ermordung seiner Mutter
und der Braut durch kroatische Heerscharen die Schrecken des Krieges
kennen lernen musste. Er sammelte als seine Antwort auf die Gräueltaten
entschlossene Männer um sich, mit denen er in der Folgezeit
die Bauern der Umgebung vor Plünderungen und Brutalitäten
schützte. Seine und die seiner Truppe oft verwegenen Taten
ließen ihn in den folgenden Jahren zu einem legendären
Bauerngeneral werden, der noch heute als Robin Hood des
Thüringer Vogtlandes verehrt wird. Im Jahr 1641 wurde er
schließlich von seinen Feinden ergriffen und hingerichtet.
Neben der Würdigung seiner Person und Taten auf dem nach ihm
benannten Wanderweg informieren das Museum in Reichenfels-Hohenleuben
im Rahmen seiner ständigen Ausstellung und der Heimatverein
Georg Kresse in Dörtendorf über ihn und die bäuerlichen
Traditionen jener Zeit.
Bei der Wanderung auf den Spuren des Bauerngenerals
werden mehrere kleine Dörfer durchquert und die Umgebung der
Talsperren Weida und Hohenleuben berührt. Nach dem Start in
Auma, in der der große Marktplatz mit einer dekorativen Postmeilensäule
den Mittelpunkt der Kleinstadt bildet, führt der Weg über
das nördlich der Talsperre Weida liegende Dorf Staitz in den
200 Einwohner zählenden Ortsteil Dörtendorf von Zeulenroda-Triebes.
Hier erinnert ein Denkmal am ehemaligen Standort des Geburtshauses
an Georg Kresse. Danach geht es weiter nach Hohenleuben, einer von
Wald-, Wiesen- und Flusslandschaften umgebenen Kleinstadt. Bei einer
kurzen Rast lohnt ein Besuch in der Stadtkirche mit ihrem beeindruckenden
Altargemälde und der Familiengruft des Fürstenhauses Reuß.
Danach wird das Dörfchen Lunzig an einer Bucht der Talsperre
Hohenleuben passiert und Kühdorf angesteuert, wo in der restaurierten
Dorfschule eine kleine Kunstgalerie zu betrachten ist.
Endstation der Wanderung ist in Nitschareuth, einem denkmalgeschützten
Angerdorf, in dem ein Bauernmuseum und mehrere Drei- und Vierseiten-Fachwerkhöfe
das Ortsbild bestimmen.
Als abschließende Empfehlung soll die Aufforderung
gelten, auf diesem schönen Wanderweg neben dem Genießen
der Natur und dem Betrachten dörflicher Idylle auch unbedingt
die Informationen und Abenteuer am Wegesrand aufzunehmen, die dazu
dienen sollen, den Wanderfreund auf unterhaltsame Weise mit dem
Leben und den Taten des Bauerngenerals Georg Kresse bekannt zu machen.
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Unterkünfte im Vogtland beim Kresse Wanderweg
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Bei diesem 4 Sterne Superior Hotel
handelt es sich um das erste Biohotel in Thüringen. Das
Biohotel zeichnet sich durch seine unmittelbare Lage am zauberhaften
Stausee von Zeulenroda und die konsequente Ausrichtung auf die
Aspekte Bio und Gesundheit aus. |
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