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Im wahrsten Sinn des Wortes besitzt der Name der
Stadt Apolda in der ganzen Welt einen guten Klang. Dafür
sorgen die ungefähr 20.000 Glocken, die im Laufe der letzten
250 Jahre hier gegossen und nun in Deutschland, aber auch in zahlreichen
Ländern verschiedener Kontinente, Zeugnis von dieser seltenen
handwerklichen Kunst geben und Apolda den Beinamen Glockenstadt
beschehrten.
Apolda, als Kreisstadt des Landkreises Weimarer Land, liegt etwa
15 Kilometer nördlich von Jena
und ist über die Autobahnen A4 und A9 gut erreichbar. Nördlich
der Stadt schlängelt sich das Flüsschen Ilm dahin, das
von Weimar kommend ein
Stück vor Naumburg in die Saale mündet. Damit sind auch
die wichtigsten, die Stadt Apolda umgebenden Städte, genannt.
Nachdem im 12. Jahrhundert rund um eine Burg am
Rande des Thüringer
Beckens eine Siedlung entstand, erhielt diese im Jahr 1289 das
Stadtrecht. Bereits im Jahr 1559 wurde das Rathaus der Stadt errichtet,
das noch heute als ältestes Gebäude Apoldas erhalten ist.
Im Verlauf seiner Geschichte wurde die Stadt von verschiedenen,
mit Sachsen verbundenen Herzogtümern regiert.
Ein für die weitere Entwicklung der Stadt markantes Datum ist
das Jahr 1722, als die erste Glockengießerei ihre Produktion
aufnahm. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die entstehende
Strick- und Wirkwarenproduktion zu einem weiteren Wachstumsfaktor.
Nach Beendigung des 2. Weltkrieges, in dem Apolda nicht großflächig
zerstört wurde, wurde es ein Zentrum der Textilindustrie in
der damaligen DDR und gleichzeitig Kreisstadt eines gleichnamigen
Kreises.
Apolda, das vom Berg- und Hügelland Thüringens
umschlossen wird, zeichnet sich durch ein relativ warmes und trockenes
Klima aus. Aber nicht nur diese Tatsache führt viele Besucher
in die Stadt und ihre Umgebung. Ihre Ziele sind vor allem das unter
Denkmalsschutz stehende Marktensemble mit dem bereits erwähnten
Rathaus, das im Jugendstil erbaute Stadthaus, an dessen Rückseite
ein Glockenspiel aus 18 Bronzeglocken täglich dreimal erklingt
und weitere sehenswerte Bauwerke, wie der neugotische Backsteinbau
der Lutherkirche oder die Martinskirche mit ihrer Schweifkuppel.
Aufmerksamkeit erweckt ebenso das Apoldaer Viadukt, welches
im Jahr 1846 aus Kalksandstein auf 1.336 Eschenholzpfählen
errichtet wurde. Und vor oder nach dem Besuch des Stadt- und Glockenmuseums,
in dem alles zur Kultur- und Entstehungsgeschichte der Glocken
zu erfahren ist, lohnt noch ein Blick auf das Dobermann-Denkmal
in der Teichgasse, das an die Züchtung der gleichnamigen Hunderasse
in dieser Stadt erinnert. Um den hohen Stellenwert des Glockengießerhandwerks
zu unterstreichen, wird alljährlich das Glockenfest
in Apolda gefeiert.
Der Erholungsfaktor spielt wie in vielen Städten
Thüringens auch in und um Apolda eine große Rolle. Spazieren
gehen auf der Schötener- oder Herressener Promenade erlaubt
die Beschäftigung mit der Natur ebenso wie eine erlebnisreiche
Tour auf dem Ringwanderweg oder der Ringpromenade. Und wer es gern
ein wenig sportlicher mag, der kann dies während einer Fahrt
zum Kurstädtchen
Bad Sulza auf dem Ilmtal-Radwanderweg realisieren.
Abschließend seien noch die Gedenkstätte Buchenwald,
die Wasserburg Kapellendorf und die Dornburger
Schlösser als lohnenswerte und bequem von Apolda aus erreichbare
Ausflugsziele genannt.
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Unterkünfte für einen Urlaub bei Apolda
(mit Sterne-Restaurant)
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Das hochausgezeichnete Restaurant
mit dem einzigen Sterne-Restaurant in ganz Thüringen (Stand
2007) befindet sich im Herzen der Goethe- und Schillerstadt
Weimar. Das 5-Sterne Hotel ist von Apolda etwa 20 km bzw. weniger
als eine halbe Autostunde entfernt. |
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Das Wellnesshotel ist gut 10 km
von der Glockenstadt Apolda entfernt und erfreut sich aufgrund
seiner zentralen Lage einer großen Beliebtheit. Neben
der Therme und des Kurparks befinden sich auch die Trinkhalle,
die Solequelle und das Gradierwerk in unmittelbarer Nähe
zum Hotel. |
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