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Arnstadt - Tor zum Thüringer Wald
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Stadtmauer in Arnstadt

Märchenhafter Turm

Liebfrauenkirche in Arnstadt |
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Arnstadt befindet sich 20 Kilometer südlich der Thüringer
Landeshauptstadt Erfurt
und ist die Kreisstadt des Ilm-Kreises. Die Stadt wird auch als "Tor
zum Thüringer Wald" bezeichnet, da dessen bergiges Vorland
bis an die Stadtgrenzen heranreicht. Arnstadt wird vom Flüsschen
Gera durchquert und liegt auf einer Seehöhe von 300 Metern.
Archäologische Funde lassen auf eine Besiedlung Arnstadts bereits
zur Jungsteinzeit schließen. Urkundlich erwähnt wird der
Ort erstmals 704 und gilt somit als älteste Siedlung auf Thüringer
Boden. Die Stadtrechte wurden Arnstadt 1266 verliehen.
Der Handel mit Getreide, Holz, Wein und Gemüse, sowie emsige
Gerber und Tuchmacher, bescherten der Stadt einen frühen wirtschaftlichen
Wohlstand. Ein Großbrand, eine Pestepidemie und der 30jährige
Krieg ziehen Arnstadt in den Folgejahren in Mitleidenschaft und fügen
der Bevölkerung herbe Verluste zu.
Im 17. Jahrhundert wirkten mehrere Generationen der Musikerfamilie
Bach in Arnstadt. Johann Sebastian Bach war zwischen 1703 und
1707 in der Neuen Kirche, welche heute Bachkirche genannt wird, als
Organist tätig.
Wahrzeichen Arnstadts ist der Neideckturm, ein Relikt des alten Schlosses.
Im Schlossgarten kann das älteste Gärtnerhaus Thüringens
besichtigt werden. Eine Attraktion ist das Stadtmodell "Arnstadt
um 1740". Mit viel Liebe zum Detail entstand hier im Maßstab
1:200 ein originalgetreues Abbild der alten Stadtanlage.
Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Marktplatz, welcher durch das
mit zahlreichen Ziergiebeln und reichem Fassadenschmuck versehene
Rathaus dominiert wird. Ein weiterer Blickfang ist das historische
"Haus zum Palmbaum", ein Renaissancebau aus dem ausgehenden
16. Jahrhundert mit auffälliger Front.
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Schmuckstück des Museums
ist der Orgel-Spieltisch, welchen der Musiker in seiner Zeit als Organist
in der Bachkirche bediente.
Bedeutendster Sakralbau Arnstadts ist die Liebfrauenkirche aus dem
13. Jahrhundert. Sie verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise den Übergang
von romanischer zu gotischer Baukunst. Im Barockschloss der Fürsten
von Schwarzburg-Arnstadt wird die weltberühmte Puppensammlung
"Mon Plaisir" einer breiten Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. Fürstin Augusta Dorothea ließ hierfür Mitte
des 18. Jahrhunderts 26 Puppenhäuser mit nahezu 500 Figuren und
mehr als 3 000 Einrichtungsgegenständen ausstatten. Zu den weiteren
Exponaten des Neuen Palais zählen wertvolle Brüsseler Gobelins
und eine Porzellansammlung. Darüber hinaus erinnert im Schlossmuseum
eine Ausstellung an das Schaffen Johann Sebastian Bachs in Arnstadt.
Schmuckstück der Ausstellung ist der Orgel-Spieltisch, welchen
der Musiker in seiner Zeit als Organist in der Bachkirche bediente.
Ein weiterer Anziehungspunkt ist das Eisenbahnmuseum im ehemaligen
Bahnbetriebswerk.
Mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten, der gut erhaltenen
historischen Bausubstanz und der günstigen geographischen Lage
ist Arnstadt ein beliebtes Reiseziel und ein idealer Ausgangspunkt
für einen Ausflug
in den Thüringer Wald.
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Unterkünfte in bzw. bei Arnstadt
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Das exklusive 4*
Wellnesshotel befindet sich einige Kilometer nördlich
von Arnstadt und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge
in den Thüringer Wald sowie in die bequem erreichbaren
Städte Erfurt, Weimar und Gotha sowie Arnstadt und Eisenach. |
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