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Das kleine Städtchen Auma liegt umgeben von grünen
Fichten- und Kiefernwäldern im Thüringer
Schiefergebirge, etwa 20 Kilometer südwestlich von Gera.
In unmittelbarer Nähe der Stadt befindet sich die Abfahrt Triptis
der Autobahn A9, während sowohl die von Gera nach Schleiz verlaufende
Bundesstraße B2 als auch das Flüsschen Auma die gleichnamige
Stadt fast parallel durchqueren.
Bereits im Jahr 1331 erhielt Auma das Stadtrecht. Wenige Jahre
später wurde sie mit einer mit 5 Stadttoren versehenen Stadtmauer
umgeben, deren Reste sich noch heute durch Teilbereiche der Innenstadt
ziehen. In den folgenden Jahrhunderten wurden das Kloster Auma
sowie eine Schule und das Rathaus errichtet. 1790 zerstörte
ein großer Stadtbrand viele Gebäude der Stadt. Im letzten
Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wurde unter Beteiligung mehrerer
umliegender Orte die Verwaltungsgemeinschaft Auma gegründet,
die kurz darauf in den Landkreis Greiz eingegliedert wurde.
Die nur etwa 3.000 Einwohner zählende Stadt Auma besitzt einen
für ihre Verhältnisse sehr großen Marktplatz. In
dessen Zentrum fällt eine der in Thüringen seltenen Kursächsischen
Postdistanzsäulen aus dem Jahr 1722 auf. Umgeben ist der
Markt vom Alten und Neuen Rathaus sowie einer Reihe imposanter Bürgerhäuser.
Gleichfalls im Zentrum Aumas befindet sich die Liebfrauenkirche,
die ihren Ursprung im Jahr 1413 hat und zu deren Ausstattung schöne
Schnitzereien und die Orgel eines Silbermann-Schülers gehören.
Von der kleinen, am Rande der Stadt liegenden Sternwarte,
führt ein Planetenwanderweg
über Merkendorf bis zum Erlebnisbad Waikiki in Zeulenroda.
Neben dem Kennenlernen unseres maßstabgerecht dargestellten
Planetensystems dient dieser Weg gleichzeitig als Naturlehrpfad.
Dabei werden viele Informationen zu Flora und Fauna dieser Landschaft
vermittelt.
Durch die landschaftlich reizvolle Umgebung Aumas führen zahlreiche
weitere Wanderwege, auf denen das waldreiche Seen- und Teichgebiet
erkundet werden kann. Mehrere die Stadt umgebende Talsperren, wie
die Auma-Talsperre,
die Talsperre Zeulenroda und die Weida-Talsperre, bieten Gelegenheit
zur Erholung und sportlichen Freizeitgestaltung. Dabei kann ein
Ausflug an die Auma-Talsperre verbunden werden mit einem Besuch
in Weida, in dem die
mächtige Osterburg
und die Peterskirche aus dem 12. Jahrhundert sehenswert sind. Lohnenswert
erscheint ebenfalls ein Abstecher nach Schleiz,
wo im Sommerhalbjahr die zugängige, prächtige Bergkirche
die Besucher in ihren Bann zieht.
Zum Schluss noch ein Tipp für ein Ausflugsziel, das vor allem
Familien mit Kindern ansprechen sollte. Etwa 30 Kilometer von Auma
entfernt befindet sich die Ortschaft Saalburg-Ebersdorf. In ihr
begeistert ein Märchenwald mit dem größten Hexenhaus
Europas und vielen weiteren Attraktionen besonders die jüngeren
Familienmitglieder. Wem das nicht genügt, der kann danach noch
eine oder mehrere Fahrten auf der 600 Meter langen Sommerrodelbahn
am Kulmberg absolvieren oder einfach dabei zuschauen.
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Unterkünfte in und bei Auma
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Bei diesem 4 Sterne Hotel handelt
es sich um das erste Biohotel in Thüringen. Das Biohotel
zeichnet sich durch seine unmittelbare Lage am zauberhaften
Stausee von Zeulenroda und die konsequente Ausrichtung auf die
Aspekte Bio und Gesundheit aus. |
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