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Nordöstlich der sich am Hermsdorfer Kreuz schneidenden Autobahnen
A4 und A9 liegt als Zentrum des "Thüringer Holzlandes"
das staatlich anerkannte Heilbad Bad Klosterlausnitz. Umgeben
von größeren Waldflächen, die zum einen das Nutzholz
für das hier ansässige holzverarbeitende Handwerk liefern
und die zum anderen von Moorflächen durchsetzt sind, von denen
bis heute die Moorerde für Heilzwecke gewonnen wird, bietet
Bad Klosterlausnitz in einer es umgebenden sehr schönen Natur
vielfältige Möglichkeiten zur Erholung und Freizeitgestaltung.
An der Stelle, wo sich seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts der
Ort Klosterlausnitz befindet, wurde bereits im Jahr 1137 erstmals
das Frauenkloster Lausnitz erwähnt. Im gleichen Jahr wurde
auch eine Glashütte gegründet, deren Produktion über
mehrere Jahrhunderte das Handwerk in dieser Gegend mit bestimmte.
1722 errichtete man auf dem Klostergelände ein Jagdschloss,
welches jedoch später zur Ruine verkam und im 19. Jahrhundert
gänzlich abgerissen wurde. Gegen Ende dieses Jahrhunderts entwickelte
sich ein zunehmender Fremdenverkehr - Klosterlausnitz avancierte
zum Luftkurort, ein Ort der Sommerfrische und ein beliebter
Anlaufpunkt für einen Thüringenurlaub.
Als dann noch die für Heilzwecke eingesetzte Moorerde Bedeutung
erlangte, erhielt der Ort 1932 den Titel als "Bad".
Als Wahrzeichen der kleinen Stadt gilt die große romanische
ehemalige Klosterkirche, die bereits 1180 geweiht wurde,
jedoch nach ihrem langsam einsetzenden Verfall in der Mitte des
19. Jahrhunderts neu aufgebaut werden musste. Mit ihrer 37 Meter
hohen majestätischen Westfassade bietet die romanische Pfeilerbasilika
einen imponierenden Anblick.
Im "Alten Sudhaus", dem Heimatmuseum von Bad Klosterlausnitz
kann sich dessen Besucher einen Überblick über die Handwerkskunst
und das Brauchtum im Laufe der geschichtlichen Entwicklung des Ortes
verschaffen. Im nicht ganz so stürmischen Nachtleben des Kurortes
spielt der dienstälteste Club Thüringens, die Disco MUNA,
in der auch Events und Veranstaltungen stattfinden, im Leben der
Partygemeinde eine führende Rolle.
Vieles bezieht sich in Bad Klosterlausnitz auf den Kurbetrieb.
So die Aktivitäten der Rehabilitationszentren, die neben der
stationären und ambulanten Behandlung ihrer Patienten und Kurgäste
auch zahlreiche Pauschal- und Präventionsangebote unterbreiten.
Darin einbezogen sind der hübsche Kurpark mit seinem
Fußfühl-Parcours und das moderne Kurmittelhaus. Selbstverständlich
steht den Kurgästen auch der Kristall Sauna-Wellnesspark mit
Soletherme zur Verfügung. Hier erwarten unter anderem elf Themen-Saunen
und Thüringens größte Sauna für 130 Gäste,
ein attraktiver Innen- und Außenbereich, ein Kneippbecken
und eine gemütliche Gastronomie das ganze Jahr über seine
Besucher.
Die schöne Umgebung von Bad Klosterlausnitz ist mit romantischen
Wander- und Radwegen förmlich durchzogen. In weniger als zehn
Kilometer Entfernung sind das Mühltal mit seinen acht Mühlen,
der Zeitzgrund oder der Ort Tautenhain mit schönen Fachwerkhäusern
und als Ausgangspunkt erlebnisreicher Kremserfahrten zu erreichen.
Die Stadt Eisenberg
lädt mit dem Schloss
Christiansburg und der wunderschönen barock ausgestatteten
Schlosskirche
zu einem Besuch ein und wer mehr als einen Kurzurlaub
in Thüringen verbringen will, dem sei gesagt, dass
größeren Städte wie Gera
oder Weimar innerhalb
einer Fahrstunde bequem mit dem Pkw zuu erreichen sind.
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