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In der zwischen Naumburg und Apolda
gelegenen Kleinstadt Bad Sulza, am Rande der Saale-Unstrut
Region, spielen die vorhandenen Sole-Quellen eine vorrangige Rolle.
Sie waren die Hauptvoraussetzung dafür, dass die Stadt im Tal
der Ilm, etwa 25 Kilometer nördlich von Jena,
den Titel eines staatlich anerkannten Sole-Heilbades führen
darf.
Bereits im frühen Mittelalter erhielt Sulza ein eigenes Zoll-,
Markt- und Münzrecht. Im Jahr 1064 wird erstmals urkundlich
eine Salzsiedeeinrichtung erwähnt. Trotz Pest, der Thüringer
Sintflut, des Dreißigjährigen Krieges und eines Großbrandes,
wodurch zwischen 1584 und 1714 fast die gesamte Stadt vernichtet
wurde, ging im Jahr 1625 das erste Gradierwerk in Betrieb. Es dauerte
jedoch weitere mehr als 200 Jahre, ehe mit der Gründung des
Solbades der Kurbetrieb begann.
Erwähnt werden muss noch, dass in dem von sanften Berghängen
umgebenen Bad Sulza eine circa 800jährige Tradition des Weinbaus
vorhanden war, die erst Ende des 19. Jahrhunderts durch Vernichtung
der Reben infolge Krankheiten beendet wurde.
Heute präsentiert Bad Sulza mit Stolz die
umfangreichsten erhaltenen salinetechnischen Anlagen Deutschlands.
In Verbindung mit dem Gradierwerk Louise kann der
Weg der Sole von der Quelle bis zur therapeutischen Anwendung im
Wandelgang und der Zerstäuberhalle des Gradierwerkes, das aus
einem riesigen mit Schwarzdorn bestücktem Holzgerüst besteht,
verfolgt werden.
Darüber hinaus hält die Stadt mit der Toskana-Therme eine
weitere, von Kurgästen und Touristen geschätzte Einrichtung,
bereit. Unter einer Kuppel mit Lichteffekten stehen dem Besucher
drei große Salzwasserbecken und ein umfangreicher Sauna- und
Therapiebereich zur Verfügung.
Der denkmalgeschützte Kurpark, das Saline- und Heimatmuseum
mit dem historischen Konventsaal und einer Apothekendefektur sowie
das 1903 erbaute historische Inhalatorium sind weitere Orte für
Erholung, Entspannung und Informationen.
In Bad Sulza beginnt am Thüringer Weintor
die Weinstraße Saale-Unstrut, die über Freyburg bis nach
Nebra führt. Diesem Thema widmet sich auch ein etwa 6 Kilometer
langer Weinwanderweg, der nur einer von etwa 100 Kilometer markierter
Wanderwege ist. Sie führen unter anderem auf die auf einem
Kalksteinfelsen oberhalb des Ilmtals gelegene Ruine Sonnenburg,
die Eckartsburg oder bis zu den Dornburger
Schlössern.
Eine schnellere Fortbewegungsmöglichkeit besteht dagegen auf
dem Radwanderweg um Bad Sulza oder auf dem Ilmradwanderweg. Und
wer die sehenswerten umliegenden Städte Naumburg, Freyburg
oder Weimar
bereits kennt, dem ist vielleicht ein Abstecher nach Auerstedt mit
der Gedenkstätte zur Schlacht mit Napoleons Truppen im Jahr
1806 zu empfehlen.
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Unterkünfte für einen Urlaub in Bad Sulza
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Das Wellnesshotel ist gut 10 km
von der Glockenstadt Apolda entfernt und erfreut sich aufgrund
seiner zentralen Lage einer großen Beliebtheit. Neben
der Therme und des Kurparks befinden sich auch die Trinkhalle,
die Solequelle und das Gradierwerk in unmittelbarer Nähe
zum Hotel. |
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