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Das Heilbad Heiligenstadt befindet sich im Tal der kleinen
Flüsschen Leine und Geislede, nur wenige Kilometer entfernt
von der Landesgrenze zu Niedersachsen und dem Dreiländereck
Thüringen - Hessen - Niedersachsen. Die Stadt liegt am Nordrand
des Heiligenstädter Stadtwalds, der zum Naturpark
Eichsfeld-Hainich-Werratal gehört.
Gut erreichbar ist die Kreisstadt des Landkreises Eichsfeld über
die nördlich von ihr verlaufende Autobahn A38, die etwa 20
Kilometer westlich davon am Dreieck Drammetal auf die A7 führt.
Heiligenstadt erhielt bereits im Jahr 1227 das Stadtrecht und gehörte
damals und in der Folgezeit zum Erzbistum Mainz. Mehrfache Zerstörungen
und zahlreiche Opfer beklagte die Stadt während des Dreißigjährigen
Kriegs und einiger Pestepidemien. Ab 1802 gehörte sie zu Preußen,
mit einer kurzzeitigen Unterbrechung durch die Napoleonische Besetzung.
1929 eröffnete in Heiligenstadt das erste Kneippbad
und 1950 wurde der Stadt der Titel eines Heilbads zuerkannt. Fünf
Jahre zuvor wurde die katholisch geprägte Stadt Thüringen
zugeordnet.
Das Stadtbild von Bad Heiligenstadt wird beherrscht von
mehreren markanten Kirchen sowie schön restaurierten Fachwerkbauten
und einigen barocken Profanbauten. Daneben bieten die Gebäude
und Anlagen des Kur- und Bäderbetriebs eine willkommene Abwechslung
im Stadtbild.
Das trifft besonders auf den Heinrich-Heine-Kurpark zu und
den Vital-Park in der Leinenaue mit der Eichsfeld-Therme,
die sich vor allem durch ihre Saunalandschaft mit sieben verschiedenen
Saunen großer Beliebtheit erfreut. Hervorzuheben ist sicher
auch das Kindertherapiezentrum für Vorsorge- und Reha-Maßnahmen
für Kinder und deren Eltern. Ein Barockgarten im Stadtzentrum
dient der allgemeinen Erholung.
Neben der Bergkirche St. Martin ragen die Kirchen St. Marien und
St. Aegidien aus dem Stadtbild heraus. St. Marien, mit seinen
zwei circa 55 Meter hohen Türmen aus Buntsandstein und einem
prächtigen Hauptportal mit einem gotischen Spitzbogen, beherbergt
wertvolle Wandfresken aus dem Jahr 1506. St. Aegidien dagegen
ist mit einem wunderbaren barocken Hochaltar ausgestattet, der sich
vorher etwa 250 Jahre in der Schlosskirche Quedlinburg befand. Sehenswert
auch der Vierzehn-Heiligen-Altar in einem der Seitenschiffe.
Im 1738 erbauten Mainzer Haus befinden sich die ehemaligen Diensträume
des Dichters Theodor Storm, der in der Stadt acht Jahre als Kreisrichter
tätig war. Sie beherbergen heute sein Literaturmuseum.
An den Holzschnitzer und Sohn der Stadt Tilman Riemenschneider
erinnert die Klausmühle. Wo sich heute ihr Fachwerkbau aus
dem Jahr 1748 befindet, wurde dieser um das Jahr 1460 geboren.
Das Heilbad Heiligenstadt liegt auch an der Deutschen Märchenstraße.
Daran und an den Aufenthalt der Brüder Grimm, erinnert der
vor einigen Jahren eröffnete Märchenpark für die
Jüngsten.
Wer durch die waldreiche Umgebung der Stadt wandern oder radeln
möchte, dem kann ein Besuch der Burgfalknerei auf der Burg
Gleichenstein sehr empfohlen werden. Während von der mittelalterlichen
Burganlage nur noch Reste erhalten sind, begeistern die Vorführungen
der Adler, Falken und eines Andencondors um so mehr.
Wer dagegen den Besuch einer größeren Stadt vorzieht,
dem wäre das etwa 25 Kilometer entfernte Göttingen anzuraten.
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Unterkünfte in der Nähe von Heiligenstadt
(4 Sterne)
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Das 4-Sterne Wellnesshotel befindet
sich im Norden von Thüringen und am Südrand des Harzes.
Das Areal, welches das Hotel umgibt, erstreckt sich über
eine Fläche von etwa 28 ha. Highlight des Hotels ist sicher
die Bäder- und Saunalandschaft, die sich über 3.000
m² erstreckt. |
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