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Hildburghausen - ehemalige Residenzstadt im Werratal

 

Südlich der Stadt Suhl und nördlich von Coburg liegt im schönen Tal der Werra die Kreisstadt Hildburghausen. Angrenzend an den Thüringer Wald, ist sie über die Autobahn A71 und die von dieser abzweigenden A73 gut erreichbar.
Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt datiert aus dem Jahr 1234; nach einer Zeit ständig wechselnder Besitzansprüche ereilte Hildburghausen in den 70er Jahren des 16. Jahrhunderts erst ein schwerer Sturm, der weite Teile der Stadt zerstörte und kurze Zeit danach eine Pestepidemie.

Anfang des 18. Jahrhunderts siedelten sich im Gebiet der heutigen Neustadt von Hildburghausen die Hugenotten an. 1920 erfolgt die noch heute bestehende Angliederung an Thüringen. Nach 1949 bis zur Wiedervereinigung lag die Stadt in unmittelbarer Nähe der innerdeutschen Grenze. 1994 wurden einige umliegende Gemeinden eingegliedert, so dass Hildburghausen danach reichlich 12.000 Einwohner besitzt.

Das Stadtbild von Hildburghausen wird beherrscht vom Marktensemble und dem im Renaissancestil erbauten Rathaus. Die um den Markt angeordneten Bürgerhäuser als auch das Rathaus, wurden umfassend restauriert und präsentieren sich wieder in alter Schönheit. Von den drei Kirchen der Stadt beeindruckt die 1785 eingeweihte Christuskirche im Stil des Spätbarock mit ihrer gewaltigen Innenkuppel. Vom im 2. Weltkrieg zerstörten Schloss ist leider nur noch der Park erhalten.
Um sich mit dem Geheimnis der legendären "Dunkelgräfin" auseinander zusetzen, ist ein Besuch ihrer Grabstätte auf dem 496 Meter hohen Stadtberg anzuraten, der sich mit der Besteigung des Bismarckturms und einem herrlichen Rundblick über die landschaftlich reizvolle Region, gut kombinieren lässt.
Nicht versäumt werden sollte während eines Aufenthalts in Hildburghausen, ein Besuch in Trützschler´s Milch- und Reklamemuseum, in dem alles um die Erzeugung von Milchprodukten und die Welt der Reklame zu erfahren ist.

Im Umland der Stadt laden eine Menge Schlösser, Burgen und Museen zu einem Ausflug ein. Der Besuch des Eisfelder Schlosses mit seinem mächtigen Bergfried, sollte mit einem Bummel durch die verträumten Straßen und Gassen der Stadt kombiniert werden. Sehenswert ist das Schloss Bedheim, mit der in der Welt einmaligen Schwalbennestorgel ebenso wie das Klosterareal Veßra oder die Veste Heldburg.

Eine abschließende Bemerkung zu den Freizeitaktivitäten. Im Sommer dominiert das Wandern zu Fuß, mit dem Rad oder Boot; im Winter warten in der Umgebung Loipen, Skiwanderwege und Rodelbahnen auf die sportbegeisterten Urlauber. Hildburghausen ist dank seiner günstigen Lage ein ideales Ziel für einen Urlaub im Werratal. Darüber hinaus begeistert Hildburghausen mit seinen Sehenswürdigkeiten zahlreiche Besucher, die beispielsweise einen Urlaub im Thüringer Wald verbringen.

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