Von der Gründung Lauschas im Jahre 1597 bis zum heutigen Tag
wird das kleine Städtchen im Thüringer
Schiefergebirge vom Glas und dessen Entstehung und Verarbeitung
beherrscht. In diesem wunderschönen Wandergebiet im südlichen
Thüringer
Wald versteckt sich Lauscha mit seinem Ortsteil Ernstthal regelrecht
inmitten grüner Wälder und duftender Wiesen.
Erreichbar ist die zwischen Neuhaus am Rennweg und Steinach gelegene
Stadt des Glases entweder über die Autobahn A9, Saalfeld und
die Bundesstraße B281 oder die Abfahrt Eisfeld-Nord der A73.
Wie sich das für die vom Glas beherrschte Kleinstadt gehört,
reicht ihre Gründung auf den Bau einer Glashütte
zurück. Im 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts entwickelte
sich Lauscha mit seinen umliegenden Orten zu dem bestimmenden Zentrum
des Thüringer Glases. Seine bedeutende Aufwertung erhielt dieser
Prozess durch das im Jahr 1835 hier entwickelte erste künstliche
Menschenauge aus Glas, den reichlich zehn Jahre später produzierten
ersten Christbaumschmuck und den 1867 erfolgten Bau einer Gasanstalt.
Sie ermöglichte die Entfaltung der Lauschaer Heimindustrie
und die Herstellung von sehr dünnwandigem Glas.
Um dieses, die Geschichte Lauschas bestimmende Kapitel mit einem
Blick auf die Neuzeit abzurunden, soll zuerst die Vielfalt der produzierten
Produkte genannt werden. Außer dem bereits genannten Christbaumschmuck
und den künstlichen Menschenaugen wird lampengeblasenes Glas
und Hüttenglas ebenso hergestellt wie vielgestaltige Glasbehältnisse
und Glasfaserdämmstoffe. Beim Gang durch Lauscha wird dies
in den vielen Glasbläserwerkstätten, Glashütten
und Glasgeschäften ebenso erlebbar wie im Museum für Glaskunst
oder der dem Besucher offen stehenden Farbglashütte. In ihr
kann auf einem Erlebnisrundgang vom Schmelzofen über die Handdekoration
bis zum Perlenarbeitsplatz und in mehreren Ladengeschäften
ein interessanter Einblick in die Lauschaer Glasmacherkunst gewonnen
werden.
Lauscha hat jedoch auch als beliebter Erholungsort einiges zu bieten.
Das inmitten einer herrlichen Natur gelegene Städtchen mit
seiner graublauen Schieferarchitektur bietet Wanderfreunden
im Sommer und Skisportlern im Winter viele Übernachtungsmöglichkeiten
und Gaststätten mit guter thüringischer Küche.
Von dem durch den Ortsteil Ernstthal führenden Rennsteig
aus sind zahlreiche Wanderrouten durch die Wälder und über
die Berge des Thüringer Waldes erlebbar. Freizeitspaß
ist im Erlebnisfreibad im Steinachgrund beim Schwimmen im erwärmten
Quellwasser, im Strömungskanal oder auf einer Riesenrutsche
zu haben. Dieser ist auch auf der 1300 Meter langen Sommerrodelbahn
Am Pappenheimer Berg garantiert.
Wintersportler können sich in der kalten Jahreszeit auf unterschiedlichen
Pisten und Loipen betätigen. Skifahren unter Flutlicht, Nachtrodeln
und Musik an der Schneebar der Talstation des Skilftes bieten zusätzliche
Attraktionen. Und wenn an der Marktiegel Sprungschanzenanlage kein
Wettkampf stattfindet, lassen sich dort bestimmt die Jüngsten
beim Training beobachten.
In den die Stadt Lauscha umgebenden Ortschaften warten viele Museen
auf interessierte Besucher. So in der Kreisstadt Sonneberg
ein Meeresmuseum, das Deutsche
Spielzeugmuseum und ein Astronomiemuseum, in Steinach das Schiefermuseum
oder das Goldmuseum in Theuern.
Damit besteht die Möglichkeit, die Zeit bei weniger gutem Wetter
sinnvoll und je nach Interessenlage zu nutzen.
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Unterkünfte in und bei Lauscha
(3 Sterne)
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Das mit 3 Sternen ausgezeichnete
Hotel und Wellnesshotel liegt in dem heilklimatischen Kurort
Masserberg, inmitten des Thüringer Waldes. Das Hotel zeichnet
sich unter anderem durch ein eigenes Restaurant, einen Aussichtsturm
und den unweit vom Hotel verlaufenden Rennsteig aus. |
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