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Mühlhausen - Stadt am Nationalpark Hainich

Mühlhausen befindet sich im Nordwesten des Bundeslandes Thüringen und darüber hinaus im Herzen von Deutschland. Belegen läßt sich diese Behauptung durch den Umstand, dass Mühlhausen von jedem der vier geographischen Eckpunkte Deutschlands ziemlich genau 450 Kilometer Luftlinie entfernt ist. Im nordwestlichen Teil Thüringens gelegen, grenzt die von der Unstrut durchflossene Stadt unmittelbar an den Nationalpark Hainich. Nördlich und südlich von Mühlhausen verlaufen die Autobahnen A38 und A4.

Die Geschichte der Stadt reicht sehr weit, nämlich bis ins 8. Jahrhundert zurück. In der Folgezeit war Mühlhausen Pfalzort vieler deutscher Könige und Kaiser, ehe es sich um 1400 zu einer der bedeutendsten mittelalterlichen Städte entwickelte. Seinem Namen wurde Mühlhausen durch die Vielzahl der hier vorhandenen Mühlen gerecht.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Mühlhausen einer der Brennpunkte der Reformation und des Bauernkrieges, an dessen Ende Thomas Müntzer vor den Toren der Stadt hingerichtet wurde.

Bis die Stadt im Jahre 1803 ihre Reichsfreiheit mit dem Anschluss an Preußen verlor, wurde sie mehrfach durch Stadtbrände teilweise zerstört und von Epidemien heimgesucht.
Schon Jahrhunderte vorher eine Hochburg verschiedenster Handwerke, kristallisierten sich im 19. Jahrhundert die Gerberei, die Lederherstellung und die Textilproduktion als führend heraus. In beiden Weltkriegen hatte Mühlhausen das große Glück nahezu unzerstört zu bleiben und beging im Jahr 1975 seine 1.200 Jahr-Feier.

Begünstigt durch die Rolle, die Mühlhausen in der Geschichte spielte, wurde aus der Stadt der Mühlen eine Stadt der Museen. Davon zeugt die Museumsmeile, die heute neben anderen Sehenswürdigkeiten die Touristen in die Stadt lockt.
In der zweitgrößten Hallenkirche Thüringens, der Kirche St. Marien, in der bereits im Mittelalter die kaiserlichen Rechtsentscheidungen verkündet wurden, befindet sich die Müntzergedenkstätte. Musealen Charakter hat auch der fast vollständig erhaltene Stadtmauerring mit dem Inneren und Äußeren Frauentor. Im Museum am Lindenbühl erfährt der interessierte Besucher vieles über die Geschichte sowie die Natur in und um Mühlhausen.
Die aufwendig restaurierte Allerheiligenkirche beherbergt eine Museumsgalerie, in der wechselnde Ausstellungen gezeigt werden. Und schließlich zeugt im sakralen Innenraum der Kornmarktkirche das Bauernkriegsmuseum von den Vorgängen in der damaligen Zeit.

Mühlhausen präsentiert sich weiterhin mit elf, größtenteils mittelalterlichen Kirchen, wovon die Divi Blasii mit ihren bunten Glasfenstern im Chorraum eine der bekanntesten ist. Die Stadt, in der der mittelalterliche Stadtgrundriss nahezu vollständig erhalten ist besitzt auch attraktive Bürgerhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, von denen etwa 50 mit schönem Fachwerk versehen sind.
Bevor der Besucher die Stadt verlässt, um sich vielleicht noch einiges in der Umgebung anzuschauen, sollte er nicht versäumen, sich den bekannten Mühlhäuser Pflaumenmus, nach einer Originalrezeptur von 1908, mit auf den heimatlichen Frühstückstisch zu nehmen. Aber auch in fast jeder Urlaubsunterkunft im Hainich dürfte diese Spezialität das Frühstück abrunden.
 

Ausflugsziele bei Mühlhausen

Am Rande der Stadt ist mit dem Brunnenhaus Popperode eines der schönsten in ganz Thüringen zu bewundern. Bei einem Ausflug in den Nationalpark Hainich, lässt es sich wunderbar durch die majestätischen Buchenwälder wandern, während beim Besuch von Bad Langensalza kostenlose Fotos von Bad Langensalza die Gärten der Stadt und die Friederikentherme als Anziehungspunkte gelten. Schließlich lohnt auch ein Besuch der Vogelschutzwarte in der Wasserburg Seebach, um den Aufenthalt in Mühlhausen so interessant wie möglich abzurunden.

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