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Vor allem Motorsportfreunden dürften die Stadt
Schleiz und die älteste Naturrennstrecke Deutschlands,
die auch heute noch in Teilen genutzt wird, ein Begriff sein. Mit
ihrer Lage in östlichen Teil des Thüringer
Schiefergebirges, nahe der Landesgrenze zwischen Thüringen
und Bayern, ihren Sehenswürdigkeiten und ihrer teils kargen
aber interessanten Umgebung, bietet Schleiz allen Besuchern ein
reizvolles Ziel, das über die Autobahnen A4 und A9 aus allen
Richtungen sehr gut erreichbar ist.
Die im thüringischen Teil des Vogtlands gelegene Stadt, bestand
vom 13. bis weit ins 15. Jahrhundert aus der eigenständigen
Altstadt und Neustadt von Schleiz. Beide schlossen sich erst im
Jahre 1482 zusammen und waren danach als Schleiz bis 1848 Residenzstadt
des Fürstentums Reuß-Schleiz.
Mit Johann Friedrich Böttger wurde in ihren Mauern der Erfinder
des Porzellans geboren, und Dr. Konrad Duden, der viele Jahre am
ehemaligen Gymnasium, dem Rutheum wirkte, veröffentlichte hier
im Jahr 1872 den Schleizer Duden.
Neben drei weiteren Kirchen der Stadt, ragt die
gotische
Bergkirche mit ihrer barocken Innenausstattung als besondere
Sehenswürdigkeit heraus. Details, wie das gotische Gewölbe
mit prachtvollen Blumenornamenten, mehrere Schnitzwerke aus dem
17. Jahrhundert, dem kunstvollen Kronleuchter im Kirchenschiff oder
die wie ein Flügelaltar gestaltete Orgel, verleihen der seit
dem 15. Jahrhundert bestehenden Kirche mit ihrem sie umgebenden
Bergfriedhof eine besondere Ausstrahlung.
Weiterhin sehenswert sind das Rathaus mit dem Altmarkt, die Stadtkirche
und die zwei ausgebrannten Türme der Schlossruine. Leider fiel
das Schloss 1945 einem Bombenangriff zum Opfer, so dass neben den
Türmen nur noch wenige Reste von seiner ehemaligen Gestalt
zeugen. Eine besondere Geschichte weist das rote Gebäude der
Alten Münze auf. In ihr scheiterte im 17. Jahrhundert nach
kurzer Zeit der Versuch, der Stadt Schleiz eigene Münzen zu
prägen. Heute finden in diesem Haus am Neumarkt in einem sehr
schönen Raum Trauungen des Standesamtes statt.
Im bereits erwähnten Rutheneum informiert das Dudenmuseum
über die Entstehungsgeschichte der einheitlichen deutschen
Rechtschreibung.
Erholungssuchende und Wanderfreunde kommen in der
näheren Umgebung von Schleiz ebenfalls auf ihre Kosten. So
reicht der westlichste Ortsteil der Stadt, Gräfenwarth, bis
an die größte Talsperre Deutschlands, die Bleilochtalsperre,
heran. Schwimmen, Segeln und Surfen sind erlaubt und durch die sie
umgebenden Wälder führen mehrere Wander- und Radwanderwege.
Ein Pilzerlebnispfad in Gräfenwarth und ein Behindertenwanderweg
im Park des Ortsteils Heinrichsruh sowie ein Rundweg um den Wehrteich
östlich von Schleiz vervollständigen das Angebot für
Wanderfreunde.
Nicht sehr weit von Schleiz entfernt, warten Ausflugsziele wie Schloss
Burgk, das Ebersdorfer Schloss mit seiner Orangerie, die Talsperre
Hohenwarte oder die Teichlandschaft
um Plothen auf einen Besuch.
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Unterkünfte bei Schleiz
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Bei diesem 4 Sterne Superior Hotel
handelt es sich um das erste Biohotel in Thüringen. Das
Biohotel zeichnet sich durch seine unmittelbare Lage am zauberhaften
Stausee von Zeulenroda und die konsequente Ausrichtung auf die
Aspekte Bio und Gesundheit aus. |
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