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Weida im Thüringer Vogtland

Weit im Osten des Bundeslandes Thüringen befindet sich die Stadt Weida. Einst im Herrschaftsgebiet der Voigte zur Hauptstadt vom Thüringer Vogtland gekürt, liegt Weida etwa 10 Kilometer südlich von Gera und der Autobahn A4.
In dem bereits sehr früh von Slawen bewohnten Gebiet wurden im 11. Jahrhundert vom deutschen Kaiser Voigte als Verwalter eingesetzt, die in der zweiten Hälfte des folgenden Jahrhunderts auf einem Bergsporn die heutige Osterburg als ihren Stammsitz errichteten.

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Sehenswertes in Weida

  • Osterburg
  • Rathaus
  • Stadtkirche Sankt Marien
  • Schaudenkmal Lohgerberei
  • Oschütztalviadukt
  • Eisenhammer

Die zu Füßen der Burg entstehende Stadt erhielt bereits 1209 das Stadtrecht und gilt daher als älteste Stadt des Thüringer Vogtlands. Ab dem 15. Jahrhundert, nachdem der Einfluss der Voigte durch Kriege und Erbstreitigkeiten erloschen war, gehörte die Stadt verschiedenen sächsischen Herrschaftsgeschlechtern.
Im 18. und 19. Jahrhundert dominierte in Weida die Textilindustrie, zu der sich Gerbereien und Färbereien gesellten und die im 20. Jahrhundert durch Leder- und Schuhfabriken ergänzt wurde.

Wer heute Weida besucht, erhält den ersten Eindruck durch die über der Stadt thronende Osterburg. Einst als militärische Festung errichtet, zieht sie vor allem mit dem 54 Meter hohen Bergfried, der zu den ältesten und gewaltigsten Türmen in Deutschland gehört, die Blicke der Besucher auf sich. Genutzt wird sie unter anderem als Museum, für Galerien, als Künstleratelier und als Standesamt. Die am Fuße der Burg befindliche ehemalige Schlosswache bedarf dringend einer Restaurierung. Bis die Mittel dafür zur Verfügung stehen, wurde sie im Jahr 2007 vom Verhüllungskünstler Fischer-Art vorübergehend bunt verhängt.

Eine nicht ganz alltägliche Besonderheit verhalf der Stadt zum Beinamen "Kuchen-Weide". Er weist auf die lange Tradition und besondere Qualität des Weidaer Blechkuchens hin, der zusammen mit der guten Küche zu einem Markenzeichen der Stadt wurde.
Zurück zu weiteren Sehenswürdigkeiten. Wie in vielen Städten, so zählt auch in Weida das Rathaus dazu. Geschmückt mit einem markanten Turm, fällt es vor allem durch sein Foyer mit einem Kreuzgewölbe auf.
Kleinode alter Baukunst sind die Predigtkanzel am Schulpark und die Ruine der bereits in Dokumenten aus dem Jahr 1229 erwähnten Widenkirche.

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Drei technische Denkmale hat Weida zu bieten. Die Lohgerberei "Friedrich Francke" war bis 1990 in Betrieb und gibt einen aufschlussreichen Einblick in das schwere Handwerk der Gerber. In freier Natur präsentiert sich dagegen das 28 Meter hohe und 185 Meter lange Oschütztalviadukt. Diese Pendelpfeilerbrücke wurde 1884 für den Eisenbahnverkehr errichtet. Ein weiteres technisches Denkmal ist das 1770 erbaute älteste Hammerwerk Thüringens, der Eisenhammer unterhalb der Staumauer der Aumatalsperre.
Diese Talsperre dient heute mit einem Rundweg und einem Campingplatz überwiegend der Naherholung. Das gilt ebenso für das attraktive Freibad der Stadt, in dem Groß und Klein sich an der Riesenrutsche, im Strömungskanal oder auf dem Erlebnis- oder Matschspielplatz tummeln können.
Wanderfreunde können die schöne Umgebung Weidas auf dem Vogtland Panorama Weg oder anderen Wander- und Radwanderwegen während ihres Urlaubs im thüringer Vogtland erkunden.

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Unterkünfte in & bei Weida

Hotel in Zeulenroda-Triebes / Vogtland

Bio-Seehotel

Bei dem 4* Hotel handelt es sich um das erste Biohotel in Thüringen. Die ökologische und naturverbundene Ausrichtung des Biohotels wird unter anderem durch die einmalig idyllische und naturnahe Lage direkt am Stausee in Zeulenroda unterstrichen.

 

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