Die im Februar 2006 gebildete Doppelstadt Zeulenroda-Triebes
befindet sich im äußersten Südosten Thüringens
in unmittelbarer Nähe zur Landesgrenze zu Sachsen. Westlich
der im Thüringer
Schiefergebirge liegenden Stadt befinden sich die Talsperren
Zeulenroda und Weida sowie die Autobahn A9 zwischen den Abfahrten
Triptis und Schleiz.
Die Geschichte des auch "Stadt auf der Höhe" genannten
Zeulenroda-Triebes lässt sich weit ins Mittelalter zurückverfolgen.
1438 erhielt Zeulenroda das Stadtrecht. Zu dieser Zeit war die Stadt
ein lebhafter Marktort, durch den vor allem der Verkehr von Süd
nach Nord verlief. Mehrere Stadtbrände in den Jahren des 16.
bis 19. Jahrhunderts richteten enorme Schäden an. Mitte des
18. Jahrhunderts entwickelte sich mit der Strumpfwirkerei ein Industriezweig,
der der Stadt bis ins 19. Jahrhundert zu Weltruhm verhalf. Im Jahr
1919 erhielt Triebes das Stadtrecht und ein Jahr später wurden
beide Städte in das neu gebildete Land Thüringen eingegliedert,
wodurch die mehrere Jahrhunderte andauernde Herrschaft des Geschlechts
der Reußen zu Ende ging.
Zeulenroda-Triebes überzeugt vor allem mit seiner beeindruckenden
Lage in einer idyllischen Wald-, Seen- und Teichlandschaft. Ob auf
dem durch den Deutschen Wanderverband ausgezeichneten Rundwanderweg
um die Talsperre oder auf dem Planetenwanderweg,
auf dem der Wanderer mit zweifacher Lichtgeschwindigkeit das maßstabgerechte
Modell unseres Sonnensystems durcheilen kann - überall bieten
sich bleibende Eindrücke von den vielfältigen Schönheiten
der Natur und der Landschaft. Darüber hinaus bieten sich Ausflüge
in den ländlichen Teil von Zeulenroda-Triebes an, auf denen
sich unter anderem die schönen Fachwerkhäuser in Weckersdorf,
die Niederböhmersdorfer Windmühle oder die Kesselmühle
bei Läwitz besuchen lassen.
Selbstverständlich präsentiert sich Zeulenroda-Triebes
aber auch als sehenswerte Stadt.
Beeindruckend stellt sich das klassizistische Ensemble des Marktplatzes
dar, aus dem der dreigeschossige Monumentalbau des Rathauses mit
der Themis-Statue auf seinem Turm herausragt. Ein Kleinod ist auch
der auf dem Marktplatz befindliche Karpfenpfeifer-Brunnen.
Mit der im Jahr 1820 eingeweihten Dreieinigkeitskirche besitzt die
Stadt eine sehenswerte Hallenkirche und das Winkelmannsche Haus
in Triebes ist ein Zeitzeuge aus dem frühen 17. Jahrhundert.
Durch glückliche Umstände ist dieses in Blockbauweise
errichtete ehemalige Wohnhaus noch weitestgehend in seiner ursprünglichen
Form und Funktionalität erhalten.
Eindrücke aus der Geschichte der Stadt kann der Besucher auch
im Städtischen Museum sammeln, wo unter anderem Stilmöbel
verschiedener Epochen aus Zeulenrodaer Produktion ausgestellt sind.
Seine Freizeit kann der Besucher der Stadt aber auch bei einem
Bummel durch die hübsche Fußgängerzone mit kleinen
Geschäften, Restaurants und einer Galerie verbringen. Tierliebhabern
ist der Besuch des Wildgeheges am nördlichen Stadtrand zu empfehlen,
das neben Rot- und Damwild auch Waschbären, Kängurus und
zahlreiche Vögel präsentiert.
Und wer sich in seinem Thüringenurlaub
besonders aktiv erholen möchte, der sollte die Badewelt "Waikiki"
erwählen, um sich vielleicht beim Aqua-Biking zu versuchen
oder sich an den zahlreichen weiteren Attraktionen zu betätigen.
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Unterkünfte in Zeulenroda
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Bei diesem 4 Sterne Superior Hotel
handelt es sich um das erste Biohotel in Thüringen. Das
Biohotel zeichnet sich durch seine unmittelbare Lage am zauberhaften
Stausee von Zeulenroda und die konsequente Ausrichtung auf die
Aspekte Bio und Gesundheit aus. |
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