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Das Vogtland erstreckt sich über das
Dreiländereck zwischen Bayern, Sachsen und Thüringen sowie
über Teile des Nachbarlandes Tschechien. Da das Vogtland zwischen
dem Fichtelgebirge, dem Erzgebirge und dem Thüringer
Schiefergebirge liegt, hat der Südosten Thüringens
nur einen kleinen Anteil an dem gesamten Vogtland.
Um die einfallslose, aber dennoch häufig gebrauchte,
Bezeichnung für Ostthüringen zu umgehen, sollen an dieser
Stelle auch alle nördlich des Vogtlandes gelegenen Teile Thüringens
als Thüringer Vogtland bezeichnet werden. Somit wird
hier auch das Umland der Städte Altenburg
und Schmölln zum Thüringer Vogtland gezählt, was
streng genommen nicht ganz richtig ist.
Die Landschaft des Thüringer Vogtlandes ist
in erster Linie durch weite Täler und sanfte Hügel gekennzeichnet,
wodurch die Region recht abwechslungsreich erscheint. Darüber
hinaus bringt ein Wechsel von Wiesen und Wäldern sowie von
Flüssen und Stauseen Abwechlung in das Landschaftsbild. Als
markante Flüsse sind in erster Linie die Weiße Elster,
die Saale und die Weida zu nennen. Nördlich des eigentlichen
Thüringer Vogtlandes ist auch die Pleiße zu erwähnen.
Als bedeutende Stauseen sind vor allem die Talsperre Zeulenroda
mit ihrem Stausee sowie der Weida Stausee zu nennen. Östlich
des Vogtlandes befindet sich in Thüringen mit der Bleichlochtalsperre
der größte Stausee Deutschlands.
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