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Creutznacher Haus in Eisenach

Das Creutznacher Haus befindet sich am südöstlichen Ende des Marktplatzes von Eisenach.
Seine vom Markt aus sichtbare, auffällig mit einem prächtigen Fachwerk geschmückte Giebelfront gehört zu einem Haus, das erstmals im Jahr 1539 Erwähnung fand. Nicht belegt ist jedoch der genaue Zeitpunkt seines Entstehens. Aus der für ein Bürgerhaus dieser Zeitepoche typischen Bauweise ist darauf zu schließen, dass das Creutznacher Haus in dieser Zeit aber auch erbaut wurde.
Benannt wurde es fortan nach seinem damaligen Besitzer, dem Kaufmann Cuntz Creutznacher.

Das über einem Keller liegende Erd- und Zwischengeschoss des Hauses wurde aus Stein gemauert, während die oberen Etagen in einem durch das Andreaskreuz geprägten Fachwerkstil errichtet wurden.
Im Jahr 1559 wurde die ursprüngliche Durchfahrt zum Innenhof durch ein auffälliges Renaissance-Portal ersetzt. Über der Durchfahrt befand sich die für ein Kaufmannshaus der Renaissance übliche große Diele, während die übrigen Räume des Hauses als Wohn-, Geschäfts- und Lagerräume dienten.

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Um die darauf folgende Jahrhundertwende erwarb Herzog Johann-Ernst von Sachsen-Eisenach das Creutznacher Haus und ließ es in die, die gesamte Südseite des Marktes umfassende Front seiner damaligen Residenz integrieren. Nachdem diese Mitte des 18. Jahrhunderts aufgelöst wurde, wurde das erhalten gebliebene Haus für Verwaltungszwecke genutzt und kurze Zeit später teilweise umgebaut. Auch in seiner nun entstandenen heutigen Gestalt wurde es weiter als Sitz staatlicher Behörden genutzt.

Nach einer im Jahr 2002 erfolgten grundlegenden Sanierung dient der Saal des stilvollen Bürgerhauses heute zur Durchführung von Empfängen, Tagungen und Familienfeiern. In den Obergeschossen des Creutznacher Hauses befinden sich Wohnungen.

Ein Besuch in Eisenach und an diesem prächtigen Fachwerkhaus kann gut mit dem zweier Ausflugsziele im Norden Eisenachs kombiniert werden.
In etwa zehn Kilometer Entfernung kann in der Kleinstadt Creuzburg die sich über der Stadt erhebende gleichnamige Burg besichtigt werden, in der sich ein Heimatmuseum und ein Hotel mit einer Gaststätte befinden. Aber auch die Nikolaikirche, die Wallfahrtsstätte der Liboriuskapelle und die in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaute alte Werrabrücke zählen zu den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt.
Ungefähr weitere zehn Kilometer nördlich bietet Treffurt mit seiner von Fachwerkhäusern geprägten Altstadt und der mit einem Restaurant aufwartenden, gut erhaltenen Burgruine Normannstein eine weitere Gelegenheit, sich mit dem westlichsten Teil von Thüringen vertraut zu machen.

Adresse des Creutznacher Hauses in Eisenach

Creutznacher Haus
Lutherplatz
99817 Eisenach

Da sich in dem historischen Haus gegenwärtig Wohnungen befinden, ist eine Besichtigung nur von außen möglich.

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