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Schaubergwerk Morassina im Thüringer Wald

Nordöstlich von Neuhaus am Rennweg und von Lauscha befindet sich in der Gemeinde Schmiedefeld das prächtige Schaubergwerk Morassina, in das außerhalb des Führungsbereiches auch ein Heilstollen integriert ist.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts begann in diesem Bergwerk im Schwefelgrund der Lichte der Abbau von Alaun und von Eisen- und Kupfervitriol. Mitte des 19. Jahrhunderts lief die Produktion wegen Absatzschwierigkeiten aus und das Bergwerk geriet für 100 Jahre regelrecht in Vergessenheit.
Erst 1951 wurden die Eingänge zum Hohlraumsystem wieder entdeckt und in seinem Inneren prachtvolle Tropfstein- und Sintergebilde vorgefunden. Es dauerte jedoch bis 1993, ehe das Schaubergwerk eröffnet wurde. Heute bildet es zusammen mit dem Untertage-Sanatorium "Sankt-Barbara" ein Zentrum für Bildung, Entspannung und Erholung.

Eine am "Neuen Stollen" beginnende, täglich stattfindende Führung durch das Schaubergwerk Morassina dauert ungefähr 45 Minuten. Umhüllt von schützenden blauen Kitteln gelangen die Besucher zuerst in die stahlblaue Grotte, in der auch Trauungen und Musikveranstaltungen stattfinden. Begleitet von Informationen zur Tropfstein- und Sinterbildung und über die Bergbaugeschichte, führt der Weg weiter in die Fantasiegrotte, in der ein bezaubernder Farbwechsel zu erleben ist.

Auf die kleine Grotte folgt dann mit dem Rokokosaal die Höhle mit den wohl mächtigsten Tropfsteinen und einem sogenannten Geologischen Fenster, in dem eine sichtbare Gebirgsfaltung Einblicke in die erdgeschichtliche Entwicklung bietet.

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Im anschließenden Alexander von Humboldt Verbruch wird der Besucher mit der im Original erhaltenen Situation des Jahres 1791 konfrontiert. Nur ein Jahr später hielt sich Humboldt im Morassina auf.

Der Höhepunkt der Führung ist mit der letzten Station, der Märchengrotte erreicht. Ihre wohl kaum zu übertreffende Farbenpracht und die Vielfalt der Gesteinsbildungen, das Geräusch des herab rieselnden Wassers und die erhaltenen hölzernen Stempel, die bereits vor 260 Jahren gesetzt wurden, haben sicher entscheidend dazu beigetragen, dass das Schaubergwerk Morassina ins Guiness Buch der Rekorde aufgenommen wurde.

Die Heilwirkung des bereits erwähnten Heilstollens, der vom Morassina Gesundheitszentrum betrieben wird, beruht auf die leichte, natürliche Radioaktivität des Edelgases Radon. Neben dem Heilstollen bietet das vollständig barrierefreie Gesundheitszentrum Wellnessangebote wie Massagen oder Sauna. Darüber hinaus werden im Gesundheitszentrum auch Präventionsprogramme durchgeführt. Zur Abrundung des breit gefächerten Angebotes befindet sich im Gelände des Schaubergwerks die Morassina Gaststätte.
Auf Anmeldung sind außerdem kindgerechte Führungen mit dem Morassinowichtel "Sonnenschein" möglich.

Abschließend sollen noch drei weniger bekannte Ausflugsziele in der Umgebung von Schmiedefeld im Thüringer Wald zur Abrundung eines Besuchs im Schaubergwerk Morassina empfohlen werden:
Da wäre einmal eine Teilnahme an einer Gestütsführung durch das etwa zehn Kilometer entfernte Haflingergestüt Meura möglich.
Im benachbarten Reichmannsdorf hält das Museum Rotschnabelnest circa 100 Miniatur-Handwerkszimmer, eine Dukatenpresse und eine Gold- und Heimatstube zur Erkundung bereit.
Schließlich führt in den Sommermonaten die Lichtetalbahn Unterweißbach täglich mehrfach Fahrten an die Staumauer der Trinkwassertalsperre Leibis/Lichte und zurück durch.
 

Öffnungszeiten
1. April - 31. Oktober zwischen 10.00 und 16.00 Uhr
1. November - 31. März zwischen 11.00 und 15.00 Uhr

Barrierefreiheit
80 % der Führungsstrecke sind auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Preise (Stand Mai 2017)
9,50 Euro für Erwachsene
6,00 Euro für Kinder (3 - 15 Jahre)
7,50 Euro für Studenten

Im Eintrittspreis sind enthalten:
- Verkostung von Morassinatee
- 1 Kostprobe vom Schweinstreiber, für Kinder ein Glücksstein
- Toilettenbenutzung und Parken
- Nutzung des Kneipptretbeckens

Kontakt
Morassina Gesundheitszentrum mit Heilstollentherapie und Schaubergwerk
Schwefelloch 1
98739 Schmiedefeld

Telefon: 0 36 701 / 61 577
E-Mail: info@morassina.de
Internet: www.morassina.de

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Unterkünfte im Umland des Schaubergwerks Morassina

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