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Kartausgarten in Eisenach

Die Geschichte nur weniger Gärten dürfte so weit zurück reichen, wie die des Kartausgartens in Eisenach. Wie bereits der Name des Gartens vermuten lässt, geht die erste Anlage dieses Gartens auf Kartäuser Mönche zurück, die im Jahr 1378 in der Nähe des Eisenacher Marientores ein Kloster errichteten. Rund zehn Jahre danach erwarben diese ein ungenutztes Grundstück, auf dem in der Folgezeit Küchen- und Heilkräuter angebaut wurden. Bald war dessen Name als Kartausgarten geboren.

Im Zusammenhang mit der Reformation wurde das Kloster aufgegeben und die ihn umgebenden Nutzflächen verpachtet. Erst Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Kartausgarten als herzoglicher Küchengarten neu belebt. Im darauf folgenden Jahrhundert wurde er zu einem Pflanzgarten erweitert.
1825 erhielt der Garten ein Gärtnerhaus mit einem kleinen Schulungsraum für die im Garten arbeitenden Personen und auch Laien. Dieser Raum wurde einige Jahre später zu dem noch heute bewunderten Teezimmer umgestaltet, das mit seiner wertvollen französischen Bildtapete besticht.
Nach 1845 wurde die Fläche des Kartausgartens mit Grundstücken an den umliegenden Hängen und dem einer großen Wiese beträchtlich erweitert und dies alles in eine als "Wilder Garten" bezeichnete Parkanlage umgewandelt.

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Als Folge einer im Jahr 1905 erbauten Mineralwasser-Kuranlage wurde ein Jahr danach der Kartausgarten zu deren Kurpark umgewandelt und an seinem Rand eine Trink- und Wandelhalle errichtet. Nach der Einstellung des Kurbetriebs übernahm 1942 die Stadtverwaltung Eisenach die Verwaltung des Parks, der fortan als Kartausgarten der Öffentlichkeit als Erholungs- und Veranstaltungsort diente.
Nach 1990 wurden einige baufällig gewordene Gewächshäuser abgerissen, Teile des Gartens neu angelegt und seine Begehbarkeit verbessert. Das Gärtnerhaus mit dem Teezimmer wurde saniert und als Museum eingerichtet. Die den Kartausgarten zur Wartburgallee abgrenzende Wandelhalle wird inzwischen wieder für die Durchführung unterschiedlicher Veranstaltungen genutzt.
Ein Spaziergang durch die Parkanlage des Kartausgartens kann über alte Treppenanlagen und durch alte Baumbestände führen, kann auf der Feodora-Promenade fortgesetzt werden, am Carl-Alexander-Denkmal vorbei führen, den Skulpturen der Hirschgruppe gelten oder mit einem Besuch des Teezimmers im Gärtnerhaus beendet werden.

Schließlich ist über die Wartburgallee auch der Weg zur Wartburg nicht sehr weit, auf der die über viele Jahrhunderte verlaufende Geschichte Deutschlands hautnah erlebbar wird.

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