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Burg Posterstein im Osten Thüringens

Posterstein, ein kleiner Ort im Osten Thüringens, etwa 20 Kilometer östlich von Gera, wird überragt vom Bergfried der gleichnamigen mittelalterlichen Burg. Auf einem schmalen Bergrücken hoch über dem Tal des Flüsschens Sprotte gelegen, war die Burg bis in die Neuzeit über mehrere Jahrhunderte das Zentrum des Ortes Posterstein und dessen großen Ritterguts.
Bereits seit dem 12. Jahrhundert als Wehranlage bestehend, wurde die Burg später in eine Art Wohnschloss umgebaut. Heute ist die Anlage denkmalgeschützt und verfügt über ein Museum, welches nach der gründlichen Restaurierung der Burg Posterstein im Jahr 1991 wieder eröffnet wurde.

Die unter dem ursprünglichen Namen Stein bekannte Burg war viele Jahrzehnte im Besitz verschiedener Ritter-Geschlechter. Der Name Posterstein entstand, als im 15. Jahrhundert die Gebrüder Puster die Burg und das umliegende Land besaßen. Im darauffolgenden Jahrhundert entstand am Nordhang des Burgberges eine Kapelle, die nach mehreren Umbauten und Erweiterungen die Form der heutigen Burgkirche annahm.

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Bei einem Besuch des täglich außer montags geöffneten Museums in der Burg Posterstein sind in den einzelnen barocken Räumen Ausstellungen zur Geschichte der Burg und der Region um die Gemeinde Posterstein sowie zum Kunsthandwerk zu sehen. Ein zweiter Ausstellungskomplex beschäftigt sich mit der Geschichte des Musenhofs der Herzogin von Kurland und den ursprünglich dort etablierten Sammlungen.
Ein Blick ins Burgverlies und der Aufstieg auf den 25 Meter hohen Bergfried, von dessen Aussichtsplattform sich ein schöner Rundblick ins Altenburger Land ergibt, runden die Erkundung der Burg Posterstein ab. Die Besichtigung der zur Anlage gehörenden Burgkirche sollte auf keinen Fall ausbleiben. Altar, Kanzel und Empore sind mit einem üppigen barocken Holzschnitzwerk verziert, welches wahrscheinlich gegen Ende des 17. Jahrhunderts von dem Künstler Johannis Hopf geschaffen wurde. Ein Nachweis besteht darüber jedoch nicht. Filigrane Ornamente sind mit christlichen Symbolen verbunden und zusätzlich mit den Familienwappen der auftraggebenden Personen verziert.

Die Möglichkeit zum Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Posterstein ist unter anderem in den Städten Ronneburg, Schmölln und Gera gegeben. Ronneburg lädt zum Besuch des vorderen und hinteren Schlosses mit dem restaurierten Rittersaal und dem Schlossturm ein. Aber auch die Fachwerkstruktur der Altstadtpassage und der unter Denkmalschutz stehende Eisenbahnviadukt aus den Jahr 1864 sind durchaus sehenswert.
In Schmölln wartet der eiserne, 30 Meter hohe Ernst-Agnes-Turm auf schwindelfreie Besteiger und das Knopf- und Regionalmuseum gewährt interessante Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart der Herstellung von Knöpfen aller Art.
In Gera schließlich ist der Marktplatz mit seinen Renaissance-Gebäuden und dem dekorativen Hauptportal des Rathauses einen Besuch ebenso wert, wie der in der Unterwelt der Stadt verborgene Geraer Höhler oder der im Martinsgrund gelegene Tierpark mit einer Parkeisenbahn.

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