Tel: 04508 - 266 08 67
Mo - Fr 8.30 bis 17.00 Uhr

Sie sind hier: Startseite  >> Schlösser und Burgen  >> Burgruine Rothenburg 

Burgruine Rothenburg in Thüringen am Kyffhäuser

Bis weit ins nördliche Vorland des Kyffhäusergebirges sind die Mauerreste der Burgruine Rothenburg zu erkennen.
Wie die in der Nähe befindliche Reichsburg Kyffhausen wurde sie als Höhenburg auf einem schwer zugänglichen Bergsporn errichtet. Die später aus Vorburg und Kernburg bestehende Anlage wurde ursprünglich als kleine Rundburg errichtet und im Jahr 1103 erstmals urkundlich erwähnt.

In den folgenden Jahrhunderten wurde die überwiegend aus rotem Sandstein bestehende Burg mehrfach unter unterschiedlichen Besitzern umgebaut und erweitert. Letztlich befanden sich im Gelände der Kernburg ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude, ein Turm, eine Kapelle, der zweigeschossige Palas und ein Bergfried. Ab Ende des 16. Jahrhunderts war die Rothenburg dem Verfall preisgegeben, so dass heute nur noch Teile der drei zuletzt genannten Gebäude gut sichtbar vorhanden sind.

Anzeige:

Während die Mauerstärke von 2,7 Metern und der Umfang des einst 22 Meter hohen, aus Granitsteinen erbauten Bergfrieds heute noch nachvollziehbar sind, ist die Innenausstattung von Kapelle und Palas nur noch anhand alter Dokumente und von Einzelfunden überliefert. So deuten wenige Funde aus dem 16. Jahrhundert auf eine durchaus künstlerische Ausstattung von Kapelle und Palas hin. Später wurden auch während des langsam einsetzenden Verfalls noch architektonische Veränderungen durch Säulen und Muschelkalk-Elemente vorgenommen.
Eine im Jahr 1560 gefundene Bronzeplastik eines rundlichen, knienden Knaben, gilt wegen seiner ungewissen Herkunft noch heute als das Rothenburger Rätsel. Dieser als Püsterich bezeichnete Feuerspucker ist im Schlossmuseum Sondershausen zu sehen.
Von der die Burg umgebenden Ringmauer mit einem vorgelagerten Wall und dem über eine Zugbrücke möglichen Zugang ist heute hingegen kaum noch etwas erkennbar.

Fundamentreste eines Wirtschaftsgebäudes und eines Brunnens stammen aus der jüngeren Vergangenheit. Die Wasserversorgung der Burg erfolgte im Mittelalter über eine Zisterne und eine in der Nähe gelegenen Quelle.
Um das Jahr 1900 wurden neben der Rothenburg eine Ausflugsgaststätte und der trotzige Bismarckturm errichtet.
Er überragt mit seiner Höhe von 21 Metern die Ruinen der Rothenburg, besitzt an seinem Fuß eine Rednerkanzel und trägt auf dem von steinernen Adlern umrundeten oberen Geschoss eine Feuerschale.

Wer den Besuch der Burgruine Rothenburg mit dem weiterer Sehenswürdigkeiten in der Region verbinden möchte, dem können vor allem die der nördlichen Kyffhäuserregion empfohlen werden.
Dies sind neben dem Kyffhäuserdenkmal (Fotos vom Kyffhäuserdenkmal) mit den Überresten der Reichsburg die in Deutschland einzige vollständig ausgegrabene Königspfalz Tilleda und der zum Baden und zu Wassersport einladende Stausee Kelbra. Speziell in den Sommermonaten lohnt auch der Besuch des wunderschönen Rosariums der Stadt Sangerhausen.

Zurück zur Übersicht: Schlösser & Burgen »

Unterkünfte im Umland der Burgruine Rothenburg

Hotel in Heilbad Heiligenstadt / Nordthüringen

Hotel am Vitalpark

Am Ortsrand von Heilbad Heiligenstadt gelegen, ermöglicht dieses 4-Sterne-Superior Hotel einen Wellnessurlaub mit hohem Standard. Mit der benachbarten Wellness- und Badelandschaft des Vitalparks unmittelbar verbunden, bietet das Hotel vielfältige Freizeitmöglichkeiten.

 



Nützliche Infos
» Kostenlose Fotos
Für Verliebte
» Romantikurlaub Thüringen
Für Wellness-Fans
Wellnesshotels Thüringen