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Heidecksburg in Rudolstadt / Thüringen

Es gibt in Deutschland wohl nicht viele Burgen oder Schlösser, die eine derartige Fülle an prächtigen Gebäuden, historischen Sälen und Einrichtungen sowie Sammlungen und Ausstellungen vereinen, wie dies die Heidecksburg in Rudolstadt tut.
Die Geschichte des heute großartigen, dreiflügeligen Barockschlosses reicht weit ins Mittelalter zurück. So wurden im Jahre 1345 zwei in Rudolstadt befindliche Burgen zerstört, die fortan in den Besitz der Schwarzburger übergingen. Diese ließen die ehemals obere Burg neu errichten, von der nur noch der Rundturm am Marstall erhalten ist. Nach einem Brand im Jahr 1573 entstand ein Renaissanceschloss, welches im 18. Jahrhundert durch die Heidecksburg in ihrer derzeitigen Gestalt ersetzt wurde.

Über mehrere Aufgänge ist die bis 1918 dem Fürstengeschlecht derer von Schwarzburg-Rudolstadt als Residenz dienende Schlossanlage von der ihr zu Füßen liegenden Stadt erreichbar. Zur Anlage gehören neben dem zentralen Hauptgebäude mit Festsälen und Wohnräumen außerdem ein Marstall, das Zeughaus, die Reithalle und die Alte Wache sowie zwei große Terrassen, auf deren unterer sich der prächtige Schlosspark mit dem Schallhaus befindet.

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Täglich außer montags geöffnet, finden durch die Säle, Salons und Zimmer stündliche Führungen statt. Dabei beeindruckt besonders der im Hauptflügel befindliche Rokoko-Festsaal mit seinen Decken- und Wandgemälden und einem 600 kg schweren Kronleuchter. Bänderzimmer und Tapetenzimmer, das Spiegelkabinett und der Goldene Salon stellen weitere kulturhistorisch wertvolle Räumlichkeiten dar. Im Grünen Saal wurde früher gespeist und gespielt und musikalischen Darbietungen gelauscht, während der Rote Saal mit seinem beeindruckenden Deckenfresko als Audienzsaal diente.

Von vielfältiger Art sind die auf der Heidecksburg gebotenen Ausstellungen. So kann der Besucher Gemälde aus einem Fundus von etwa 1000 Bildern betrachten, kann durch die Waffenausstellung im Zeughaus pilgern oder eine Naturalienausstellung besichtigen. Liebhaber von Ziergefäßen und filigranen Figuren sollten die umfangreiche Sammlung von Unterweißbacher und Thüringer Zierporzellan besuchen. Wechselnde Sonderausstellungen in der Hofküche ergänzen das Angebot teilweise einmaliger Kostbarkeiten.
Eine seit dem Jahr 2007 gezeigte besondere Sehenswürdigkeit stellt die in 50jähriger Arbeit entstandene Miniaturwelt Rococo en miniature - Die Schlösser der gepriesenen Insel dar. Detailgetreu werden im Maßstab 1:50 zehn Fantasie-Schlösser, zahlreiche weitere Bauten sowie je etwa 1000 Figuren und Einrichtungsgegenstände dargestellt. Dabei begeistert vor allem die historisch genaue Wiedergabe architektonischer Feinheiten, höfischer Zeremonielle und Kostüme.
Durch die zuletzt genannte Ausstellung finden auch Sonderführungen statt.

Ein Besuch der Heidecksburg kann immer mit einem Gang durch die Kleinstadt Rudolstadt verbunden werden, bei dem zahlreiche schöne Fachwerkhäuser und das im Barockstil erbaute Schloss Ludwigsburg besonders hervorstechen. In 10 bis 15 Kilometer Entfernung besteht die Möglichkeit, das Renaissance-Schloss Kochberg mit der Goethe-Gedenkstätte zu besuchen. In etwa gleicher Entfernung befindet sich mit Saalfeld eine der ältesten Städte des Freistaats Thüringen. Neben deren historischer Innenstadt und den Feengrotten bietet die in der Nähe liegende Talsperre Hohenwarte ein weiteres lohnenswertes Ausflugsziel.

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Unterkünfte im Umland der Heidecksburg

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Das Thermen- und Wellnesshotel in Bad Sulza besticht durch seine Ausstattung für Beauty- und Wellnessanwendungen. 2 Häuser des Hotels sind über einen Bandemantelgang direkt mit der Toskana Therme verbunden.

 



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