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Wachsenburg im südlichen Thüringer Becken

Die Wachsenburg liegt idyllisch auf dem 421 Meter hohen Wassenberg und ist eingebettet in die einmalig schöne Landschaft des Ilm Kreises. Die Wachsenburg befindet sich darüber hinaus im südlichen Teil des Thüringer Beckens, ist nur wenige Kilometer von Arnstadt (Fotos von Arnstadt), dem Tor zum Thüringer Wald entfernt und gehört zu einem als "Drei Gleichen" bezeichneten Burgenensemble. Damit sind drei mittelalterliche Burgen gemeint, die sich hier auf engstem Raum befinden.

Schon der Anblick aus dem Tal, hinauf zur Wachsenburg zieht viele Besucher und Wanderer in seinen Bann. Die ersten Bauten auf dem kegelförmigen Wasserberg soll es bereits um das Jahr 930 gegeben haben. Der Bau dieser ersten Anlage wurde im Auftrag des Klosters Hersfeld errichtet. Die auch als Veste Wachsenburg bezeichnete Burganlage wechselte im Laufe der Zeit mehrfach ihren Besitzer. So besaß zwischen den Jahren 1090 und 1098 ein Hersfelder Abt die Wachsenburg und lebte dort mit seinen Mönchen.

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In dieser Zeit ließ der Abt die Burg, die in den ersten Jahren nach dem Bau durch Kämpfe schwer beschädigt worden war, herrichten und in neuem Glanz erstrahlen. Um das Jahr 1100 überließ dann die Reichsabtei die Burg den Landgrafen von Thüringen. Eine urkundliche Erwähnung der Wachsenburg sollte aber erst im Jahre des Herren 1140 erfolgen. Hier wurde auch ein Ritter mit dem Namen "Adelher von Wassenburg" schriftlich festgehalten.

Die Burg überstand in den folgenden Jahrhunderten unzählige kriegerische Auseinandersetzungen. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts setzte sich, zum Schutze vor Feinden, der Erzbischof von Köln auf der Wachsenburg fest. Auch in den Folgejahren stand die Burg, besonders wegen ihrer taktischen Lage, immer wieder im Mittelpunkt von Auseinandersetzungen und Kämpfen. Einen traurigen Höhepunkt verzeichnete die Wachsenburg, als sie im Besitz von "Apel von Vitzthum" war. Von hier aus unternahm er seine brutalen Raubzüge gegen Anwohner und Kaufleute. Er ging als "Raubritter von Thüringen" in die Geschichte ein.

Doch auch diese finsteren Stunden überstand die Burg. 1966 wurde die wunderschöne Anlage rekonstruiert und in ein Hotel umgewandelt. Auch heute kann man die prächtige Burg mit ihrem mittelalterlichen Tor, der intakten Wehrmauer, den Kanonenschuppen und dem Brunnenhaus besuchen und bestaunen. Ein Rundgang in und um die Burg stellt für jeden Besuch einen Höhepunkt dar. Und wer am Ende genug gesehen hat, der kann sich in der Burgschänke mit ihrem altertümlichen Flair mit Speisen und Getränken stärken und in längst vergangene Zeiten versetzen lassen. Das Hotel, das auch heute noch in der Wachsenburg untergebracht ist, verfügt auch in historischen Gemäuern über modernem Komfort.

Bei einem Urlaub im Thüringer Becken sollte ein Besuch der "Drei Gleichen" und insbesondere der am besten erhaltenen Wachsenburg nicht fehlen. Die beiden anderen Burgen, die zusammen das Ensemble der Drei Gleichen bilden sind die Mühlburg und die Burg Gleichen. Da sich der Thüringer Wald nur wenige Kilometer südlich anschließt, ist die Wachsenburg auch ein ideales Ausflugsziel für einen Urlaub im Thüringer Wald.

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