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Ohrdruf - am Nordrand des Thüringer Waldes

Wer die Bundesautobahn A4 an der Abfahrt Gotha in Richtung des Erholungs- und Wintersportortes Oberhof verlässt, berührt nach wenigen Kilometern die Kleinstadt Ohrdruf. Sie befindet sich nur etwa zwei Kilometer vor den doch recht steil ansteigenden Bergen des Thüringer Waldes an dessen Nordrand in einem völlig flachen Terrain zwischen den Städten Waltershausen und Ilmenau.
Der Name der Stadt, in dem der junge Johann Sebastian Bach fünf Jahre seines Lebens verbrachte, leitet sich von dem Flüsschen Ohra ab. Die Ohra bildet in Thüringen eine gleichnamige Talsperre und fließt anschließend der Gera zu.

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Sehenswertes in Ohrdruf

Der Ursprung Ohrdrufs geht auf das in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts an dieser Stelle von Bonifatius gegründete Michaeliskloster zurück. Wenige Jahre vor der Jahrtausendwende entstand in seiner Nähe ein Augustiner Chorherrenstift, der Ohrdruf zum Zentrum des südwestlichen Gebiets von Thüringen werden ließ.
Etwa 100 Jahre nach der Verlagerung des Stifts nach Gotha wurde um das Jahr 1550 mit dem Bau des Schlosses Ehrenstein als Residenz der Grafschaft Gleichen begonnen. Wenige Jahre später wurde die Stadtbefestigung errichtet, die mit Ausnahme ihrer ursprünglichen sechs Stadttore noch heute in weiten Teilen erhalten ist.

Wie viele damalige Städte blieb in der Folgezeit auch Ohrdruf nicht von Bränden, Zerstörungen und Epidemien verschont. Zahlreiche Bauwerke und Häuser, zu denen auch die Wohnhäuser der Mitglieder der Familie Bach gehörten, gingen dabei verloren.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in Ohrdruf eine über die Landesgrenzen hinaus bekannte Porzellan-, Puppen- und Spielwarenindustrie. Im 20. Jahrhundert bestimmte das wechselhafte Geschehen um den östlich der Stadt liegenden großen Truppenübungsplatz zunehmend das Leben der Ohrdrufer Bürger.

Während des Ersten Weltkriegs entschloss sich die Bürgerschaft der Stadt zur Errichtung eines Kriegswahrzeichens in Form einer 2,20 Meter großen geschnitzten Holzfigur, dem Eisernen Michael. Sie wurde am Kragen, Gürtel und den Beinkleidern mit eingeschlagenen, farbigen Nägeln verziert und befindet sich heute als attraktives Wahrzeichen am Rathaus der Stadt.
Neben diesem und der bereits erwähnten Stadtmauer zählen der neu errichtete Turm der im zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche St. Michael, das ein Museum beherbergende Schloss Ehrenstein, ein Renaissancebau aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und das auch als Burg Ohrdruf bezeichnete Haus Mühlberg, das heute eine Bildungsstätte beherbergt, zu den Sehenswürdigkeiten von Ohrdruf.
Einen Besuch wert sind weiterhin das an der Ohra befindliche technische Museum der Alten Gerberei, in dem auf anschauliche Weise die Jahrhunderte alte Geschichte der Produktion von Leder und Pelzen erzählt wird und des Tobiashammers, eines Technischen Denkmals, das etwas außerhalb der Stadt bereits um 1480 errichtet wurde.

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Ausflugsziele bei Ohrdruf

Viele Sehenswürdigkeiten halten auch die erfüllenden Gemeinden der Stadt Ohrdruf bereit. Gräfenhain besitzt eine der schönsten Dorfkirchen Thüringens mit einem prächtigen Deckengemälde.
Das an der schönen, mit einem Rundwanderweg zu umgehenden Ohratalsperre liegende Luisenthal präsentiert dagegen den mächtigen Bergfried der Ruine der Käfernburg.
Und schließlich bietet die Gemeinde Crawinkel mit seiner Drachen- und Gleitschirmschule und dem Reitsportverein ein begehrtes Betätigungsfeld für viele Aktivurlauber.

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Unterkünfte in & bei Ohrdruf

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Im Nordwesten des Thüringer Waldes liegt dieses Sporthotel mit Angeboten zum Wandern & für Wellness. Die unmittelbare Lage am Kurpark des Luftkurortes Friedrichroda und der 1.600 m² große Beauty- und Wellnessbereich legen den Grundstein für einen erholsamen Urlaub im Thüringer Wald.

 

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